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Fotoband "Girls": Subkultur in Chinas Megastädten durch die Linse einer jungen Fotografin

Der chinesische Künstler Ai Weiwei adelte sie als eines der aufstrebenden Fotografie-Talente Chinas. Luo Yang fängt eine chinesische Subkultur mit ihrer Kamera ein, die dem Westen in der Form weitgehend unbekannt ist.

Eine leicht bekleidete Dame steht mit dem Rücken zur Kamera in der Küche

"Anfangs hatte ich gar nicht die Absicht, nur Frauen zu fotografieren. Ich habe einfach angefangen, Leute um mich herum zu porträtieren. Aber dann habe ich festgestellt, dass ich fast nur Frauen fotografiere", sagte Luo Yang 2016 "Spiegel Online".

In "Girls" hat die chinesische Fotografie-Künstlerin Luo Yang Porträtaufnahmen junger chinesischer Frauen gesammelt. Die 85 Fotos wechseln zwischen sorgfältig durchdachten Bildkompositionen und spontaner Schnappschuss-Ästhetik. Die 33-Jährige aus der Provinz Liaoning im Nordosten Chinas wurde von Künstler Ai Weiwei als eines der aufstrebenden Fotografie-Talente Chinas geadelt. Ihre Fotografien waren 2013 Teil der von Ai Weiwei kuratierten Ausstellung "FUCK OFF 2" im niederländischen Groninger Museum. Zahlreiche Ausstellungsteilnahmen in Asien sowie Solo-Ausstellungen in Berlin und Hongkong machten sie international bekannt. 

Fotoband "Girls" zeigt junge Chinesinnen

Die junge Frau lebt und arbeitet in Peking. Für "Girls" fotografierte sie junge Chinesinnen aus einer "im Westen bislang kaum wahrgenommenen" , wie es in der Beschreibung des Buches heißt. Ihnen gemein sei "die Suche nach Orientierung und Selbstfindung in einer Kultur, in der Turbokapitalismus, Globalisierung und traditionelle Lebensentwürfe aufeinanderprallen".

"Girls" erscheint als 168-Seiten-Fotobuch im Hardcover im Verlag Edition Lammerhuber und ist für 49,90 Euro zu erstehen.

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