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Kleine grüne Männchen?: Oxford-Forscher haben eine Abhandlung darüber verfasst, wie Aliens aussehen

Gibt es außerirdische Lebensformen und wenn ja, wie sehen sie aus? Eine Frage, mindestens so alt wie das Farbfernsehen, beschäftigte nun auch Forscher der renommierten Universität in Oxford.

Einer der bekanntesten Außerirdischen der Filmgeschichte: E.T.

Einer der bekanntesten Außerirdischen der Filmgeschichte: E.T.

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Tausende Filme, Serien und Bücher beschäftigen sich mit außerirdischen Lebensformen. Ob der flauschige Alf, mammutähnliche Tentakelwesen aus "Arrival" oder das klassische grüne Männchen aus "Akte X" - für die Optik möglicher Aliens gibt es viele verschiedene Vorschläge. Nun mischen in dieser Frage auch Forscher der britischen Oxford University mit, die sich wissenschaftlich mit dem Thema auseinandergesetzt haben. Das Ergebnis: Wahrscheinlich würden Außerirdische so ähnlich aussehen wie wir. Oder wie es einer der Forscher auf der Homepage der Universität ausdrückt: "Vorausgesetzt, dass Aliens großen Veränderungen ausgesetzt sind - was dem entsprechen würde, wie sich Komplexität in den Arten auf der Erde ausgebildet hat - können wir sagen, dass eine gewisse Berechenbarkeit der Evolution dazu führen würde, dass sie aussehen wie wir."

In der wissenschaftlichen Abhandlung "Darwin's Aliens" erläutern die Forscher zunächst, dass es immer schwierig sei, Vorhersagen über Außerirdische zu treffen. Vorherige Arbeiten hätten sich vor allem darauf konzentriert, Schlüsse aus unseren Kenntnissen über Physik, Chemie und Biologie abzuleiten. Die Oxford-Forscher hingegen hätten die Grundthese aufgestellt, dass Außerirdische der natürlichen Selektion nach Darwin ausgesetzt seien und von dort aus ihr Modell erarbeitet.

Oxford-Forscher: Evolution verläuft ähnlich

Demzufolge übertragen sie die Evolutions-Schablone für die Erde schlicht auf andere, unbekannte Planeten, auf denen ein ähnliches Leben möglich sein könnte. Auch dort, so sind sich die Forscher zumindest ziemlich sicher, würden große Veränderungen, sogenannte major transitions, wichtige evolutionäre Schritte auslösen. Und auch dort würden ähnliche Zusammenhänge greifen und zum Überleben des am besten Angepassten führen. Und auch dort stehe daher am Ende, ein zumindest dem Menschen ähnliches Wesen.

Dieser neue theoretische Ansatz sei den Forschern zufolge sinnvoll und nützlich, weil er Variablen aus den Überlegungen streiche. "Diese theoretischen Voraussagen sind zum Beispiel auch anwendbar auf Außerirdische, die auf Silikon basieren, keine DNA haben und Stickstoff atmen."

So gut die Forscher ihr neues Modell auch finden - selbst sie gestehen ein, dass es natürlich keine eindeutigen Antworten liefere: "Wir können immer noch nicht sagen, ob Außerirdische auf zwei Beinen laufen oder große grüne Augen haben." Na, dann waren "Akte X" und Co. am Ende vielleicht doch nicht so weit von der Wahrheit entfernt.

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