HOME

schülerVZ und Co.: Facebook wird 15: So sah unsere Welt vor Zuckerberg aus

Laut eigenen Angaben hatte Facebook 2018 rund 2,23 Milliarden Mitglieder. Da könnte man fast vergessen, dass es auch eine Pre-Zuckerbergsche Internet-Ära gab – dabei ist das SO lange noch gar nicht her. NEON erinnert sich.

Jugendliche 2004

Nicht nur die Frisuren haben sich seit 2004 verändert. Und dieses Foto wäre bei MySpace übrigens der KNALLER gewesen!

Picture Alliance

Am 4. Februar 2004, also diese Woche vor 15 Jahren, ging "The Facebook" online. Entwickelt wurde es bekanntlich vom damaligen Studenten Mark Zuckerberg. Der hatte ein Jahr zuvor zunächst ein anderes Projekt namens "facemash" gelauncht, bei dem Besucher Fotos von Frauen beurteilen und vergleichen sollten. Dass es nach wenigen Tagen wegen heftiger Protest wieder offline genommen wurde, muss man wahrscheinlich nicht dazu sagen.

2004 folgte also ein weiterer Versuch. Weniger Seximus, mehr Information – mit "The Facebook" wollte Zuckerberg die gedruckten Jahrbücher ins Netz bringen und seinen Harvard-Kommilitonen die Möglichkeit geben, sich miteinander zu vernetzen. Was als kleiner Gag unter Ivy-League-Studenten begann, ist inzwischen eines der größten weltweiten Unternehmen, das 2018 vermeldete, rund 2,23 Milliarden Mitglieder zu haben. Kurz gesagt: Eine Welt ohne Facebook (den überflüssigen Artikel ließ man irgendwann fallen) ist inzwischen kaum mehr denkbar. Doch das war nicht immer so! NEON nimmt euch auf eine kleine Zeitreise.

So war die Welt als Facebook vor 15 Jahren auf den Markt kam

Wir schreiben das Jahr 2004. Gerhard Schröder ist Bundeskanzler, die Welt glaubt, George Bush wäre der nervigste Präsident, den die USA jemals bekommen werden, Filmdeutschland erwartet mit Spannung die Michael-Bully-Herbig-Produktion "(T)Raumschiff Surprise" und außerhalb von Magdeburg hat noch nie jemand etwas von Tokio Hotel gehört. Wer im Internet fremde Menschen kennenlernen oder mit bekannten Menschen chatten will, tut das über Knuddels oder MySpace und Musik gibt es entweder im Radio, auf CD oder – für die ganz mutigen – bei Limewire.

SMS kosten 39 Cent - UndSehenSoAus,WeilSieAuf140ZeichenBegrenztSind. Die Wahrscheinlichkeit, dass deine Eltern Internet zu Hause haben ist recht gering, weshalb ihr im Internetcafé abhängt, um mit eurer Chat-Bekanntschaft zu flirten, die, wenn wir im Nachhinein mal ehrlich sind, wahrscheinlich nicht der ebenfalls 14-jährige Lenny aus Berlin ist, sondern Dieter, 50, adipös aus Gelsenkirchen.

In Deutschland erwarten uns noch ein paar Facebook-freie Jahre

Nach Deutschland wird das Phänomen Facebook erst ein paar Jahre später schwappen. Und sich zunächst für eine kleine Weile mit Konkurrenten wie schüler- und studiVZ und MySpace messen müssen. Wir werden Fragen stellen, wie: "Wieso gibt es bei diesem Facebook keine Gruppen?" "Wieso gibt es da eine Altersbegrenzung?" "Kann ich da etwa keine Musik auf mein Profil laden?" "Äh, da ist aus meiner Schule NIEMAND angemeldet?!" "Okay und wo ist jetzt Tom?"

Über kurz oder lang werden wir unsere ersten Reisen antreten, feststellen, dass Facebook international verbreiteter ist als Knuddels (WER HÄTTE ES GEDACHT!) und die ersten FB-Freunde sammeln, die wir jetzt immer noch haben und uns aber kaum daran erinnern können, wo wir die eigentlich her hatten.

Und nach einer Weile werden unsere Eltern das Gesichtsbuch auch für sich entdecken, anfangen unsere Bilder zu kommentieren und uns damit irgendwie den Spaß an der Sache verderben. Gut und die Sache mit der mangelnden Datensicherheit. Aber da sind wir noch nicht angekommen.

Und auch wenn wir Instagram mögen und dankbar für WhatsApp, Spotify, Netflix und W-Lan an jeder Straßenecke sind – ein bisschen vermissen wir die Zeit, in der Filme aus der Videothek kamen, der frühe Vogel uns mal konnte und Snake der heiße Scheiß und Facebook nur so ein neumodisches Dings aus Amerika war. Irgendwie war es da ruhiger.

Tamagotchi, Gameboy und Plateausohlen - Viele Trends aus den Neunzigern sind bis heute unvergessen.
jgs
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(