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Freund und Helfer: Vor dem Vorstellungsgespräch: Polizist hilft Obdachlosem beim Rasieren

Ein obdachloser Mann in Florida versucht sich vor dem Job-Interview bei McDonald's nochmal eben ein bisschen schick zu machen. Dumm nur: Sein Rasierer ist kaputt. Alles aus? Nein, denn ein Polizist schreitet zur Rettung.

Ein Polizist in Florida hat seiner Funktion als "Freund und Helfer" wahrhaftig alle Ehre gemacht: Laut eines Berichts von "CNN" war Tony Carlson an einer Tankstelle von einem Obdachlosen namens Phil angesprochen worden. Phil sei gerade dabei gewesen, sich für ein Vorstellungsgespräch bei McDonald's zu rasieren, habe damit ohne Spiegel aber Probleme gehabt. 

Ein Facebook-Video zeigt, wie Carlson ihm daraufhin assistierte. Der Clip sowie ein Foto der provisorischen Rasur auf dem Gelände der Tankstelle verbreiteten sich anschließend rasant über die sozialen Medien, wo der Polizist für seine Hilfsbereitschaft gefeiert wird.

Officer Carlson: "Das ist nichts Spektakuläres"

Im Interview mit einem lokalen Radiosender bestätigt Phil, dass ihm der Job in dem Fast-Food-Restaurant versprochen worden war, wenn er ohne Bart zum Termin erscheinen würde: "Ich war hier draußen und habe versucht mich zu rasieren, aber ich konnte nichts sehen, weil ich keinen Spiegel hatte, also hat das Tallahassee Police Department mich zu Ende rasiert."

Das Tallahassee Police Department in Person von Tony Carlson, der die Sache bei "CNN" aber herunterspielt: "Das ist nichts Spektakuläres." Solche Momente würde es ständig geben, nur diesmal habe sie eben jemand filmisch festgehalten.

Florida: Phil jetzt ein Fall für den Senator

Trotzdem hält Carlson weiter Kontakt zu Phil und lässt über einen Facebook-Post, der die beiden gemeinsam auf einem Foto zeigt, wissen, dass Phil kurz davor sei, den Job zu kriegen. Er brauche dafür allerdings noch einen Personalausweis und eine Sozialversicherungskarte. Aber auch darum hat Carlson sich offenbar bereits gekümmert, indem er Kontakt ins Büro von Senator Marco Rubio aufgenommen habe. Dort würde dem frisch rasierten Job-Aspiranten nun weitergeholfen werden. Jetzt müsse man die Daumen drücken, schreibt Carlson weiter und kündigt ein baldiges Update an: "Vielleicht schon am Freitag."

Wer also in der Laune für ein Happy End am Wochenende ist, der sollte heute vielleicht hin und wieder einen Blick auf Officer Carlsons Facebook-Seite werfen.

tim
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.