HOME

Karriere-Drama: Freundin fälschte die Absage seiner Traum-Uni - weil er bei ihr bleiben sollte

Sein ganzes Leben träumte Eric davon, auf einer berühmten Schule Klarinette zu studieren. Dass er tatsächlich einen der raren Plätze erhielt, erfuhr er erst Jahre später. Weil seine Freundin ihn lieber für sich behalten wollte. Das kam sie teuer zu stehen.

Mit einer gefälschten Mail zerstörte Erics Freundin seinen Traum

Mit einer gefälschten Mail zerstörte Erics Freundin seinen Traum

Pexels

Jeder hat irgendwann diesen einen Karriere-Traum, der eigentlich unerreichbar ist. Bei Eric Abramovitz. war es ein Klarinetten-Studium am berühmten Colburn Conservatory of Music in Los Angeles. Zwei Plätze vergibt die Schule dafür jedes Jahr - und Eric hatte sich einen ergattert. Leider erfuhr er erst Jahre später davon. Weil seine Ex-Freundin Jennifer andere Pläne für ihn hatte.

Dabei dürfte sie seine Leidenschaft sehr wohl gekannt haben: Eric spielt seit dem siebten Lebensjahr die Klarinette, hatte bereits vor dem Studium in seiner Heimat Kanada in Top-Sinfonien Solo-Auftritte absolviert. Und sie teilte seine Leidenschaft: Gemeinsam studierten Eric und Jennifer an der McGill-Universität in Montreal Klarinette, waren mit 20 Jahren bereits zusammengezogen.

Der Traum blieb

Doch Eric hoffte immer noch auf die Zulassung in Los Angeles, bewarb sich weiter auf das Stipendium. Alleine hätte er die 50.000 Dollar Studiengebühren für jedes der sieben Semester nie aufbringen können. Doch er kam dem Traum immer näher, schaffte es tatsächlich zum Vorspielen. Dann kam der Schock: Per Mail landete die Absage in seinem Postfach. "Ich fühlte mich leer. Ich las die Mail mehrfach", erzählte er "Buzzfeed". "Es war schwer, mit der Absage umzugehen. Ich bin durch dunkle, wütende Tage gegangen."

Erst Jahre später erfuhr er die Wahrheit. Jennifer hatte die echte Mail aus seinem Konto gelöscht - und stattdessen eine Absage im Namen des Lehrers verfasst. Vermutlich, weil sie ihn für sich behalten wollte. Eric erfuhr erst davon, als er sich bei einer anderen Schule seines Traum-Lehrers Yehuda Gilad erneut bewarb.

Wer hat wen abgelehnt?

Sein erstes Studium an der McGill-Uni hatte er bereits abgeschlossen, als er wieder zum Vorspielen antrat. Der Lehrer verhielt sich merkwürdig distanziert. Als sie später alleine waren, fragte er Eric: "Du hast mein Angebot doch abgelehnt. Was willst du hier?" Eric war baff. "Ich fragte ihn, wie er das meinte. Er habe ja schließlich mich abgelehnt. So ging das hin und her. Es war sehr unangenehm". 

Erst Monate später erfuhr er den Grund. Ein anderer Schüler Gilads fragte ihn, warum er damals die Chance abgelehnt hatte. Eric wurde misstrauisch - und begann selbst nachzuforschen. Er suchte die alte Mail heraus und zeigte sie Gilad - der sie natürlich noch nie gesehen hatte. Irgendwann kam er darauf, dass Jennifer etwas damit zu tun haben könnte.

Sherlock Holmes und das Messer im Herzen

Mit einem ihrer Passwörter, die er noch von früher kannte, gelang es Eric tatsächlich, sich in den gefälschten E-Mail-Account einzuloggen. Und es stand fest, dass sie dahinter steckte. "Ich fühlte mich gleichzeitig wie Sherlock Holmes und als ob jemand ein Messer in mein Herz gerammt hätte", beschreibt er gegenüber Buzzfeed den Moment der Wahrheit.

Gebracht hatte Jennifers Plan ihr am Ende nichts. Nur wenige Monate nach der gefälschten Absage hatten sich die beiden getrennt - weil Eric die Beziehung zu intensiv geworden war. Als er die Wahrheit kannte, nahm er das erste Mal seit langem Kontakt auf. Doch sie leugnete und blockierte ihn auf sozialen Medien. Eric nahm sich einen Anwalt.

Nun hat ein Gericht über den Fall entschieden. Der Richter sah es angesichts der Beweislage als erwiesen an, dass Jennifer Eric um eine gigantische Chance gebracht hat - und verdonnerte sie zu einer harten Strafe: Sie muss ihm die Kosten für das Studium Colburn Conservatory bezahlen. 350.000 Dollar kostet sie der Klammer-Versuch nun am Ende.

mma
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.