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Nimm das, Klausurenphase!: Nicht nur für Prüfungen: Mit diesen zwei Methoden bleibst du langfristig motiviert

Wer kennt ihn nicht, den Demotivations-Dämon: Ob Schule, Studium oder Ausbildung – Lernen ist langweilig und YouTube und Co. viel interessanter. Unser Autor zeigt dir, wie du trotzdem deine Motivation findest.

Von Daniel Hunold

Lernen Studium Beruf Motivation

Aufschieberitis lässt grüßen – dabei muss man nur wissen, wie man sich motiviert

Getty Images

Es ist wieder soweit. Jeder Student kennt es: Ende Januar steht die Prüfungszeit vor der Tür.  Man muss Klausuren bangend überstehen, mündliche Prüfungen mit Schweißperlen auf der Stirn absolvieren und Hausarbeiten fristgerecht abgeben. Man kennt den Stapel an Arbeit, der auf einen wartet, aber irgendwie fehlt einfach die Motivation. Netflix ist ja auch soooo viel spannender.

Ob an der Uni, in der Ausbildung oder bei der nächsten Fortbildung. Wenn es darum geht, endlich den Berg an Arbeit anzupacken, lautet die Frage nicht, wie, sondern warum überhaupt. Um das Übel der Demotivation an der Wurzel zu packen, kommen hier zwei  Methoden, die Simon Sinek in seinem Buch "Finde dein Warum: Der praktische Wegweiser zu deiner wahren Bestimmung“ erklärt.

Das wird bestimmt gut! Nicht.

Es gibt zwei Arten von Motivation: zum einen die extrinsische Motivation. Sie beschreibt die Motivation, die von außen an dich herangetragen wird. Das können deine Eltern, dein Umfeld, deine Freunde sein, die dich dazu bewegen (wollen), an einer bestimmten Sache dran zu bleiben. Und obwohl dir diese bestimmte Sache gar nicht so wichtig ist, lässt du dich dennoch motivieren. Dies ist ein Weg, um Motivation herzustellen. Viel wichtiger aber ist, Motivation über einen langen Zeitraum aufrechtzuerhalten und in schwierigen Phasen von innen heraus neu zu erschaffen.

Mit Motivation von Außen klappt das aber auf lange Sicht kaum. Hier ist die intrinsische Motivation die Wichtigere. Diese kommt aus dir heraus und beflügelt dich, auch in schwierigen Momenten und Durststrecken am Ball zu bleiben. Einfach weil du es unbedingt möchtest und einen Sinn darin siehst.

Den Sinn, warum du überhaupt Dinge tust, findest du meist im Alter zwischen 17 und 19 Jahren. Aber generell kann sich so ein Warum auch im späteren Leben neu definieren. Der Findungsprozess ist über einen längeren Zeitraum im Leben möglich. Aber wie zur Hölle findet man sein Warum? Dazu gibt es nach Sinek zwei Methoden:

Frag dein inneres Kind: Die Fünf-W-Methode

Die Fünf-W-Methode ist die einfachere von beiden Methoden, um das eigene Warum zu finden. Eine sehr effektive Methode, die wie folgt funktioniert: Du fragst dich fünf Mal hintereinander, warum du etwas tust. Ein Beispiel gefällig:

"Warum lerne ich für diese Klausur?“
Antwort: "Weil ich sie bestehen will!“

"Warum will ich diese Klausur bestehen?“
Antwort: "Damit ich weiterhin studieren kann!“

"Warum will ich weiterhin studieren?“
Antwort: "Damit ich einen akademischen Abschluss bekomme!“

"Warum will ich einen akademischen Abschluss?“
Antwort: "Damit ich einen Job bekommen kann, der gut bezahlt wird!“

"Warum will ich einen Job, der gut bezahlt wird?“
Antwort: "Damit ich eine Familie gründen und finanzieren kann!“

Natürlich gibt es unzählige Möglichkeiten zur Entwicklung dieser Liste, denn jeder hat schließlich seine eigenen Gründe für ein Studium oder eine Laufbahn. Wenn du dein ganz eigenes Warum herausgefunden hast, also deine intrinsische Erklärung dafür, weshalb du tust was du gerade tust, dann hast du die Quelle der Motivation gefunden. Gilt besonders für schlechte Zeiten.

Hilf dir und anderen: Die Geschichten-Methode

Die zweite Methode ist aufwändiger und beinhaltet drei Schritte. Sie dauert zwar ein bisschen länger, dafür hast du aber auch etwas davon.

Schritt 1: Geschichten sammeln
Sammle Geschichte, welche dich in deinem Leben besonders geprägt haben. Das können besonders positive Ereignisse, aber auch besonders negative sein. Meist sind es die ersten fünf bis zehn, die dir spontan einfallen. Sammle sie und wende dann den nächsten Schritt an.

Schritt 2: Thema identifizieren
Welches Thema zieht sich wie ein roter Faden durch deine Geschichten? Frag dich: Warum ist dir diese Geschichte so wichtig und was sagt sie über dich aus? Das kann von "persönlicher Anerkennung“ bis hin zu "Selbstvertrauen“ alles sein, denn Motivation ist bekanntlich individuell. Wenn du das Thema identifiziert hast, kannst du zum nächsten Schritt gehen.

Schritt 3: Die Formulierung einer "Warum-Erklärung“!
Blicke nun auf deine Gegenwart und versuche mit Hilfe des Themas zu erklären, warum du tust, was du gerade tust. Also wenn dein Thema Selbstvertrauen ist, dann wäre so eine Erklärung vielleicht: "Ich studiere, weil ich mit jedem Schritt im Studium ein wenig Selbstvertrauen mehr bekomme. Ich schaffe etwas aus eigener Kraft heraus und kann stolz auf meine Leistungen sein. Dieses Selbstvertrauen kann ich dann in Form eines Jobs vielleicht an andere Menschen weitergeben und ihnen dabei helfen, ihren Selbstwert zu erkennen!“

Diese Erkenntnis ist fundamental für deine Motivation. Sie weist dir die Richtung und hilft dir dabei, auf Kurs zu bleiben. Wichtig bei der Formulierung ist, dass sie

  • einfach und klar ausgedrückt und
  • umsetzbar ist,
  • positive Sprache enthält und
  • fokussiert ist, auf den Einfluss auf andere

Das wiederum heißt, dass deine Aussage und dein Handeln einmal einen Mehrwert für dich und andere Menschen in deiner unmittelbaren Umgebung haben sollten. Wenn du deine Motivation und deine Ziele kennst, kannst du später auch anderen helfen, Vorteil und Erkenntnisgewinn für ihr Leben zu schöpfen. Also: los geht's!

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.