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Nasa und Esa suchen Probanden: So bekommst du 16.500 Euro nur fürs Rumliegen

Die Raumfahrtagenturen Nasa und Esa suchen 24 Probanden in Deutschland, die sich bereit erklären, 60 Tage im Liegen zu verbringen. Dafür winken den Teilnehmern 16.500 Euro. Es gibt nur mehrere Haken.

Nasa und Esa: So bekommst du 16.500 Euro nur fürs Rumliegen

Die Studie soll der Nasa und Esa helfen, die negativen Folgen der Schwerelosigkeit zu bekämpfen (Symbolfoto)

Unsplash

Morgens unter der Woche. Der Wecker klingelt und man denkt sich: "Boah, wie gern würde ich heute einfach mal liegen bleiben?" Das hat bestimmt jeder schon einmal gedacht. Nur auf Dauer ist das nicht möglich. Irgendwie muss man Geld verdienen – oder man wird einfach Proband für die Nasa und Esa und wird fürs Rumliegen bezahlt.

Die Raumfahrtagenturen suchen jetzt nämlich für eine Langzeitstudie zur Bettruhe in Deutschland 24 Frauen und Männer. An diesen sollen die Veränderungen des Körpers in der Schwerelosigkeit, wie sie bei Astronauten auftreten, nachvollzogen werden, wie das von den Organisationen mit der Studie beauftragte Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mitteilte. Dafür müssen sich die Probanden bereit erklären, 60 Tage im Liegen zu verbringen. Im Gegenzug bekommen sie eine Aufwandsentschädigung von 16.500 Euro. Das klingt im ersten Moment nach einem absoluten Traumjob – es gibt nur mehrere Haken.

Nasa-Job: Alles andere als entspannt

Die Teilnehmer der Studie haben eine Dauerliegepflicht. Das heißt: In der Bettruhe-Phase müssen sämtliche Aktivitäten im Liegen gemacht werden – das betrifft das Duschen, das Essen, Freizeitbeschäftigungen und sogar den Stuhlgang. Hinzukommt, dass die Probanden ein Einzelzimmer haben, keinen Besuch in der Zeit empfangen dürfen, ihre Ernährung eingeschränkt wird und kein Kopfkissen haben.

Nach Erholung klingt das alles nicht. Das soll es auch nicht sein. Schließlich wollen die Forscher vorbeugende Maßnahmen oder Gegenmaßnahmen zu den negativen Effekten der Schwerelosigkeit entwickeln. Zu diesen Nachteilen gehören etwa der Abbau von Muskeln und Knochen oder die Verschiebung der Körperflüssigkeiten in Richtung Kopf, was durch das Liegen simuliert werden soll.

Wen all diese Umstände immer noch nicht abschrecken, der kann sich für die Studie bewerben. Die einzigen Kriterien, die man laut DLR erfüllen soll, sind: zwischen 24 und 55 Jahren, Nichtraucher und zwischen 1,53 und 1,90 Meter groß zu sein.

rpw
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.