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Tipps für Praktikanten: Vom Mittagessen bis zum Schreibtisch: Darauf solltest du im Praktikum achten

Es gibt Dinge, die gehen einfach gar nicht in einem Praktikum. Wir sagen dir, was du tun und was du besser lassen solltest, um einen guten Eindruck zu hinterlassen.

Von Johannes Zimmermann

Ein junger Mann sitzt an einem Schreibtisch und arbeitet an einem großen Computer, neben ihm weitere Kollegen

Der Zustand deines Arbeitsplatzes lässt gute Rückschlüsse auf deine Persönlichkeit zu: Halte ihn besser ausgeräumt.

Ein Praktikum ist häufig auch mit der Chance verbunden, hinterher angestellt zu werden. Umso wichtiger ist es also, wie du dich präsentierst. Dabei ist das richtige Feingefühl gefragt: Manche verhalten sich viel zu zurückhaltend und gehen frustriert aus einem Praktikum, andere halten sich für den Boss und werden zwar freundlich verabschiedet, aber beim Chef sicher nicht in positiver Erinnerung bleiben. Damit alles rund läuft. solltest du folgende Regeln befolgen:

Sei pünktlich
Zuverlässigkeit ist eine der wichtigsten Tugenden im Arbeitsleben. Wenn sich keiner auf Andere verlassen kann, funktioniert ein Unternehmen nicht. Achte daher darauf, dass du die vereinbarten Arbeitszeiten auch einhältst – und insbesondere morgens pünktlich erscheinst. Spätestens dann, wenn du zum dritten Mal erzählst, dass die Bahn schuld war, solltest du künftig eine frühere nehmen. 

Zeige Motivation und bringe dich ein

Aller Anfang ist schwierig. Meistens sitzt du als Praktikant nicht gerade an den besten Plätzen im Büro und bekommst nicht alles mit, was passiert. Trotzdem solltest du Initiative ergreifen und nicht darauf warten, dass dich deine Kollegen mit Arbeit versorgen. Lerne deine Kolleginnen und Kollegen kennen und frage sie, ob du etwas für sie tun kannst. In der Regel wird dich dein Vorgesetzter aber auch nicht komplett planlos an einen Schreibtisch setzen. Falls doch: Lass dich nicht entmutigen: Frage nach!

Lass dir kein Mittagessen mit dem Team entgehen
Wenn dich dein Team fragt, ob du zum Mittagessen mitgehen magst, sag niemals Nein! Du solltest dich darüber freuen, dass sie dir die Chance geben, dich zu integrieren und wollen sicher auch etwas über dich erfahren. Wenn du so eine Einladung ablehnst, signalisiert das Desinteresse und macht den Anschein, du wolltest nur deine Zeit auf der Arbeit absitzen, aber keine Kontakte aufbauen.

Achte auf angemessene Kleidung
Nicht jeder trägt Jeans und Shirt auf der Arbeit. Darüber solltest du dir bewusst sein. Achte schon im Vorstellungsgespräch darauf, was die Mitarbeiter tragen. In der Finanzbranche ist der Dresscode meistens "Business Attire“ – das bedeutet: Frauen tragen Hosenanzüge und Blusen, für Männer ist der Anzug angesagt, manchmal mit und manchmal ohne Krawatte. Wenn du dir unsicher bist, was deine Kollegen anziehen, frage lieber vor Beginn deines Praktikums nach dem Dresscode. Das ist weniger peinlich, als wenn du am ersten Tag wegen unangemessener Kleidung auffällst.

Halte deinen Arbeitsplatz in Schuss

Im Prinzip ist es wie mit der Toilette: Hinterlasse sie so, wie du sie gerne auffinden möchtest. Dann sind alle glücklich. Das Gleiche gilt für deinen Arbeitsplatz: Schreibtisch und Comupter solltest du sorgsam behandeln. Kaffee und Krümel in der Tastatur sind nicht schön, ebenso wenig wilde Papierberge und umherfliegende Stifte. Wenn du deinen Schreibtisch jeden Abend zwei Minuten aufräumst, ist das gar kein Problem. Der schöne Nebeneffekt: Du kommst jeden Morgen an einen ordentlichen Arbeitsplatz.

Melde dich korrekt ab, wenn du krank bist
Wirst du während deines Praktikums krank, ist das blöd, aber nicht zu ändern. Mit einer Grippe im Büro tust du keiner Seele einen Gefallen. Ruf bei deinem Arbeitgeber an und melde dich offiziell krank. Informiere am besten auch dein Team per Mail und gib einige Informationen zum aktuellen Stand deiner Tätigkeiten. So können Andere dringende Aufgaben von dir übernehmen.

Sei kein Besserwisser 
Egal in welchem Laden du arbeitest: Du bist dort Praktikant. Gut möglich, dass du schon viel Ahnung hast vom Fach – etwa weil du studierst. Aber wie das Unternehmen funktioniert, wissen langjährige Mitarbeiter am besten. Besserwisser machen sich unbeliebt. Wenn dir dein Team etwas erklärt, höre interessiert zu und frage nach. So merkt dein Team, dass du lernbereit bist und aktiv mitarbeiten möchtest.

Verabschiede dich mit einem Dankeschön
Wenn deine Zeit im Unternehmen vorüber ist, heißt es Abschied nehmen. Unter der Voraussetzung, dass du dich wohl gefühlt hast, solltest du dich dafür mit einer kleinen Geste bedanken. Es muss kein richtiger Ausstand mit Sekt und Schnittchen sein, aber ein Kuchen zum Abschied ist angemessen.

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