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Hitzewelle in Südengland: Weil er bei der Arbeit keine Shorts tragen darf: Engländer fährt im Kleid ins Callcenter

Kleiderordnungen nerven vor allem dann, wenn es besonders warm ist. Ein Callcenter-Angestellter versuchte deshalb, die Vorschriften zu umgehen – was aber nicht geklappt hat. Er entschloss sich, seine Chefs zu provozieren.

Selfie von Joey im Auto mit Kleid

Nachdem sie seine gebügelten Bermudas nicht erlaubt hatten, beschloss Joey seine Callcenter-Chefs mit einem Kleid zu provozieren

Wer in seinem Job Kontakt zu Kunden hat, ihnen also auch mal gegenüber steht, muss sich in den meisten Firmen an eine gewisse Kleiderordnung halten. Bankangestellte zum Beispiel tragen meist Krawatte, Supermarkt-Mitarbeiter meistens Kittel und Namensschildchen. Auch in vielen Büros gelten gewisse Regeln, dort sind Frauen zum Beispiel angehalten, mit bedeckten Schultern zur Arbeit zu kommen und bitte nicht in Hotpants.

Dass in dem Callcenter, in dem der Brite Joey Barge arbeitet, ebenfalls strenge Regeln befolgt werden müssen, hat der 20-Jährige aus Buckinghamshire wohl schon geahnt, als er sich auf den Weg zur Arbeit machte. Es war der 19. Juni und Südengland wurde von einer Hitzewelle gebeutelt: mehr als 30 Grad Celsius! Joey hatte sich in eine dunkelblaue Bermuda geschmissen und trug dazu ein ebenfalls dunkelblaues, ordentlich gebügeltes Hemd. Hinterm Steuer seines Autos machte er ein Selfie und stellte der Twitter-Gemeinde eine Frage: "Wenn Frauen Kleider oder Röcke zur Arbeit tragen dürfen, kann ich dann schicke Shorts wie diese anziehen?" (Er hatte sich extra Chinos gekauft, sie abgeschnitten, umgenäht und gebügelt.)

Schnell musste er feststellen: Er konnte nicht. Joey wurde nach Hause geschickt, um sich umzuziehen. Für einen Job im Callcenter!

Kleid ist doch erlaubt, ne?

Joey war nicht in der Stimmung, sich sofort geschlagen zu geben. Er fuhr nach Hause, schnappte sich ein Kleidchen und schoss ein weiteres Selfie vorm Spiegel. Und noch eins im Auto, mit dem er ankündigte: "Bis gleich, Twitter. Ich werde gleich nach Hause geschickt."

Bei Twitter begann sofort eine Sexismus-Debatte, sein Bild ging viral. Die User fanden es ungerecht, dass Frauen leichtere Garderobe zur Auswahl hatten, Männer jedoch lange Hosen tragen müssen. Joes Chefs reagierten. Sie gaben eine neue Kleiderordnung für die Zeit der extremen Temperaturen heraus. Ihr Zugeständnis an die männlichen Kollegen lautete: ¾-Hosen sind erlaubt.

Joey zog sein Kleid vor und behielt es den ganzen Tag an – schließlich hatte er bei Twitter einige Komplimente dafür erhalten. Das Hosen-Zugeständnis der Firma war ein gefundenes Fressen für die Leser von Joeys Tweets. Einer postete zwei Bilder von Hosen in der genehmigten Länge und schrieb: "Gut gemacht, Kumpel, aber ¾-lange Shorts? Arbeitest du bei einem 90er-Jahre-Rave oder für einen lesbischen Wanderurlaub?"

bal
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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