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Studie zu Ausbildungsplatzsuche: Probleme für migrantisch klingende Namen

Wer einen migrantisch klingenden Namen hat, hat es einer Studie zufolge bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz schwerer als vermeintlich deutsche Bewerberinnen und Bewerber. Wie Forschende der Universität Siegen mittels fiktiven Bewerbungen herausfanden, bekam ein "Lukas Becker" auf hundert Bewerbungen im Schnitt 67 Antworten, "Habiba Mahmoud" hingegen nur 36. Die Ergebnisse stellte die Uni Siegen am Dienstag vor.
Carina Ruschmann ist Auszubildende

Exklusive Studie Das sind Deutschlands beste Ausbilder 2024

Zum achten Mal kürt Capital die besten Ausbilder Deutschlands. Rund 500 Unternehmen haben dieses Jahr teilgenommen. Hier finden Sie alle Ergebnisse der ausgezeichneten Firmen.
Geflüchtete junge Menschen im Morgenlicht auf einer Brücke

München Nachtwanderung mit Geflüchteten: "Yalla, los geht's!"

32 Kilometer die Isar entlang, mitten in der Nacht: Ein Münchener Verein bringt beim "Walk into the Light" Geflüchtete und Einheimische zum Laufen und zum Reden. Manch einer hat bis Sonnenaufgang sogar einen Ausbildungsplatz in der Tasche.
Video: Zum Tag der Arbeit: Scholz fordert "Mentalitätswandel"

Video Zum Tag der Arbeit: Scholz fordert "Mentalitätswandel"

STORY: Hinweis: Dieser Beitrag wird Ihnen ohne Sprecherkommentar gesendet. BUNDESKANZLER OLAF SCHOLZ (SPD) "Wir müssen sicherstellen, dass wieder mehr in Deutschland ausgebildet wird. Dann haben wir auch weniger Probleme bei der Suche nach Fachkräften in Deutschland. Es ist hier schon gesagt worden: Manche Betriebe suchen händeringend Fachkräfte. Aber manche Betriebe bilden auch nicht aus. Und deshalb hier und an dieser Stelle der Appell: Es sollen sich alle noch einmal zusammenreißen und alles dafür tun, dass die Zahl der Ausbildungsplätze für Deutschland weiter steigt." "Und Respekt für Arbeit heißt zuallererst Anerkennung auf Augenhöhe, dass niemand denkt, er sei was Besseres wegen seines Lebensweges, sondern dass wir wissen, dass wir nur gemeinsam ein Land sind, das die Aufgaben der Zukunft bewältigen kann. Und deshalb wünsche ich mir einen Mentalitätswandel, einen Gesinnungswandel in Deutschland, der für jede Arbeit in diesem Land den notwendigen Respekt aufbringt, den wir alle einander zollen." "Es waren keine schlechteren Zeiten, als mehr Tarifbindung herrschte. Es war in der Hinsicht besser. Und deshalb wünsche ich mir, dass wir wieder eine größere Zahl von Betrieben haben, die Tarifverträge anerkennen, die Tarifverträge abschließen, die das über ihren Arbeitgeberverband tun - und nicht irgendwie in einem Arbeitgeberverband sind und sich von dem die Rechtsgeschäfte erledigen zu lassen, aber keine Tarifverträge abschließen." "Aber wir werden in Deutschland auch nicht alleine auskommen können. Denn das, was uns in den letzten Jahren geholfen hat, die Freizügigkeit in der Europäischen Union, das reicht nicht mehr für unsere große, leistungsfähige Volkswirtschaft. Und deshalb ist es richtig, dass wir ein klares Konzept haben. Wir begrenzen die irreguläre Migration. Wir wollen, dass alles nach Regeln vor sich geht. Wir schützen diejenigen, die Schutz brauchen, weil sie vor Verfolgung fliehen. Aber gleichzeitig sorgen wir dafür, dass auf reguläre Weise diejenigen, die wir als Arbeitskräfte hier in Deutschland brauchen, auch eine Chance haben. Das machen wir mit unserem neuen Fachkräfteeinwanderungsgesetz. Und es ist eine richtige Aussage für die Zukunft, weil es die Zukunft unserer Volkswirtschaft, die Sicherheit unserer Arbeitsplätze und unserer Rente und Sozialversicherung garantiert."