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Nach Özil-Rücktritt: Twitter-User teilen unter #MeTwo gerade ihre krassen Erfahrungen mit Rassismus

Wie rassistisch ist Deutschland wirklich? Nach der von Mesut Özil losgetretenen Debatte teilen jetzt hunderte Menschen mit Migrationshintergrund auf Twitter unter dem Hashtag #MeTwo ihre Erfahrungen mit Vorurteilen und Diskriminierung.

Ali Can im Video

#MeTwo: Mit diesem Videoaufruf von Ali Can ging alles los

Denkt man an Rassisten, hat man schnell das Bild von Skinheads mit Bomberjacke und Glatze im Kopf. Dass rassistische Diskriminierung bei weitem nicht nur im rechtsextremen Milieu angesiedelt ist, zeigen nun hunderte Twitter-User. Unter dem Hashtag #MeTwo berichten in Deutschland lebende Menschen mit Migrationshintergrund, wie sie diskriminiert werden.

"Na, zum Glück ist die nicht so dunkel geworden"

Um einen Einblick in die Debatte zu geben, haben wir zehn ausgewählte Tweets für Sie herausgesucht. 

"Ich würde dich eher als Gorilla sehen"

Innerhalb von zwei Tagen hat sich #MeTwo weit nach oben in den Twitter-Trends gekämpft. Immer mehr User teilen ihre, teilweise sehr heftigen, Erfahrungen. Bei vielen Posts will man nur noch mit dem Kopf schütteln.

"Ich bin nicht nur deutsch, weil mich an die Regeln halte oder Erfolg habe, ich bin es immer"

Losgetreten wurde die Aktion von Ali Can, Gründer der "Hotline für besorgte Bürger". In einem auf Twitter veröffentlichten Video erklärt er, warum er Menschen dazu aufruft, ihre negativen Erfahrungen zu teilen.

Darin nimmt Can Bezug auf Mesut Özil und die Diskriminierungen, die der Fußballer in den letzten Wochen hinnehmen musste. Er fordert deshalb eine neue Debatte über Alltagsrassismus. Er sagt wortwörtlich: "Wir brauchen sozusagen eine "MeToo"-Debatte für Menschen mit Migrationshintergrund.(...) Viele fanden die Idee so super, dass es jetzt einen neuen Hashtag gibt: #MeTwo." Dazu zeigt er ein Peace-Zeichen in die Kamera.

Warum Two statt Too?

Auf die Frage, warum die englische Zwei (Two) im Hashtag ist, antwortet Can: "Weil ich mehr bin als eine Identität. Ich fühle mich in Deutschland zu Hause. Habe hier Freunde, gehe hier arbeiten. Und gleichzeitig kann ich mich auch zu einer anderen Kultur oder zu einem anderen Land verbunden fühlen."

 

hh
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(