HOME

DFB-Pokalfinale: Fernseher kaputt: Mama von Bayern-Spieler Coman guckt das Spiel in der Kneipe

Was für eine verrückte Geschichte: Weil der Fernseher kaputt war, musste die Mutter von Bayern-Spieler Kingsley Coman das Spiel ihres Sohne in einer Münchener Kneipe gucken. Die wollte sie zunächst allerdings gar nicht hereinlassen.

Robert Lewandowski (Mitte) erzielte nach rund 30 Minuten die Führung für den FC Bayern München

Es war der Moment, der das DFB-Pokalfinale am Samstagabend zwischen dem FC Bayern München und RB Leipzig entschied: Kingsley Coman nahm den Ball sehenswert zentral im Strafraum an, machte einen kurzen Haken und netzte zum 2:0 für die Bayern in der 78. Spielminute ein.

Die Mutter des 22-jährigen Franzosen hätte das Tor ihres Sohnes beinah verpasst. Ihr Fernseher war nämlich defekt. Ihr blieb nichts anderes übrig, als das Spiel woanders zu gucken. Deshalb stand sie kurz vorm Anpfiff des Finales vor der Münchener Bar "Stadion an der Schleissheimerstrasse". Doch da wollte man sie zunächst nicht reinlassen. Der Grund: Die Bar war voll.

DFB-Pokalfinale: Mama von Bayern-Spieler Coman guckt Spiel in Kneipe

Bayern-Spieler Kingsley Coman jubelt über seinen Treffer zum entscheidenden 2:0 im DFB-Pokalfinale gegen RB Leipzig

Picture Alliance

Coman: "Die Geschichte stimmt"

Allerdings ließ sie sich nicht so einfach abwimmeln. Aufgeregt rief sie: "It's my son, it's my son!". Um sie etwas zu beruhigen, fragten die Betreiber nach: "Wo sitzt er denn?" Als sie daraufhin antwortete, ihr Sohn Kingsley spiele gleich, fackelten diese nicht lange – und setzten den Ehrengast an die Bar. So fasst die Kneipe den prominenten Bayern-Besuch auf seiner Facebook-Seite zusammen.

Es gibt so Gäste...eigentlich ist kein Platz mehr frei...aber wenn eine Dame kurz vor Spielbeginn vor der Tür steht und...

Gepostet von Stadion an der Schleissheimerstrasse am Samstag, 25. Mai 2019

Demnach habe die Spielermama ein Glas "Helles" – also ein Bier – an der Theke getrunken – und sich mit den Gästen zusammen über den Treffer ihres Sohnes gefreut. "Sie wollte auch wirklich 'nur' Fußball gucken und war bei jedem Ballkontakt ihres Sohnes ganz aufgeregt. Sehr nett und sympathisch!", kommentierte ein Gast der Kneipe die Geschichte auf Facebook.

Zum Dank für den schnellen TV-Ersatz gab es von Mama Coman sogar noch ein üppiges Trinkgeld von 46,10 Euro, wie es im Posting heißt. Indes hat der Außenstürmer die Geschichte gegenüber der "Bild" bestätigt: "Ja, sie stimmt. Der Fernseher ging nicht mehr, deshalb ist sie in die Kneipe gegangen." Vielleicht spendiert er ihr jetzt nach dem Gewinn des Pokals ja einen neuen Fernseher …

Twitter-Reaktionen: "Wie Rollbraten im Netz" – Twitter-User lästern über neue Bayern-Trikots
rpw