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DFB-Pokalfinale Fernseher kaputt: Mama von Bayern-Spieler Coman guckt das Spiel in der Kneipe

Robert Lewandowski (Mitte) erzielte nach rund 30 Minuten die Führung für den FC Bayern München
Mit 3:0 besiegte der Deutsche Meister am Samstagabend vor fast 75.000 Zuschauern im DFB-Pokalfinale die Mannschaft von RB Leipzig.
Wieder war Rot die Farbe, in denen das Berliner Olympiastadion am Pokal-Final-Abend erstrahlte. Und wieder ein mal waren die Fans des FC Bayern diejenigen, die Grund zum Jubeln hatten. Mit 3:0 hatte der Deutsche Meister vor fast 75.000 Zuschauern zuvor die Mannschaft von RB Leipzig in einer lange ausgeglichenen Partie besiegt. Und das zwölfte Double für die Münchner damit perfekt gemacht.
Robert Lewandowski traf gleich doppelt, in der 29. und 85. Minute, Kingsley Coman in der 78. Auch Arjen Robben und Franck Ribéry kamen ein letztes mal zum Einsatz.
Damit dürfte Trainer Nico Kovac sein Standing nach einer holprigen Saison deutlich gefestigt haben - fanden auch zahlreiche Fans im Anschluss an das Spiel.
"Für eine Umbruchsaison - megagut. Und jeder, der an dem Trainer meckert, der hat ganz wenig Ahnung von dem Sport."
"Ich freue mich für Ribery und Robben, die haben das verdient, die Jungs. Und Niko Kovac auch. War echt geil."
"Die Bayern haben uns den Schneid abgekauft. Und haben einfach die besseren Spieler. Der Wille war da, aber das Fleisch war nicht so gut wie bei den Bayern. Aber als Sachse sagt man trotzdem: Wir sind dabeigewesen. Wir haben das erste Mal ein Finale geschafft. Und das nächste Mal klappt es."
Zum 19. Mal holten der FC Bayern den DFB-Pokal.
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Was für eine verrückte Geschichte: Weil der Fernseher kaputt war, musste die Mutter von Bayern-Spieler Kingsley Coman das Spiel ihres Sohne in einer Münchener Kneipe gucken. Die wollte sie zunächst allerdings gar nicht hereinlassen.

Es war der Moment, der das DFB-Pokalfinale am Samstagabend zwischen dem FC Bayern München und RB Leipzig entschied: Kingsley Coman nahm den Ball sehenswert zentral im Strafraum an, machte einen kurzen Haken und netzte zum 2:0 für die Bayern in der 78. Spielminute ein.

Die Mutter des 22-jährigen Franzosen hätte das Tor ihres Sohnes beinah verpasst. Ihr Fernseher war nämlich defekt. Ihr blieb nichts anderes übrig, als das Spiel woanders zu gucken. Deshalb stand sie kurz vorm Anpfiff des Finales vor der Münchener Bar "Stadion an der Schleissheimerstrasse". Doch da wollte man sie zunächst nicht reinlassen. Der Grund: Die Bar war voll.

DFB-Pokalfinale: Mama von Bayern-Spieler Coman guckt Spiel in Kneipe
Bayern-Spieler Kingsley Coman jubelt über seinen Treffer zum entscheidenden 2:0 im DFB-Pokalfinale gegen RB Leipzig
© Robin Rudel / Picture Alliance

Coman: "Die Geschichte stimmt"

Allerdings ließ sie sich nicht so einfach abwimmeln. Aufgeregt rief sie: "It's my son, it's my son!". Um sie etwas zu beruhigen, fragten die Betreiber nach: "Wo sitzt er denn?" Als sie daraufhin antwortete, ihr Sohn Kingsley spiele gleich, fackelten diese nicht lange – und setzten den Ehrengast an die Bar. So fasst die Kneipe den prominenten Bayern-Besuch auf seiner Facebook-Seite zusammen.Demnach habe die Spielermama ein Glas "Helles" – also ein Bier – an der Theke getrunken – und sich mit den Gästen zusammen über den Treffer ihres Sohnes gefreut. "Sie wollte auch wirklich 'nur' Fußball gucken und war bei jedem Ballkontakt ihres Sohnes ganz aufgeregt. Sehr nett und sympathisch!", kommentierte ein Gast der Kneipe die Geschichte auf Facebook.

Zum Dank für den schnellen TV-Ersatz gab es von Mama Coman sogar noch ein üppiges Trinkgeld von 46,10 Euro, wie es im Posting heißt. Indes hat der Außenstürmer die Geschichte gegenüber der "Bild" bestätigt: "Ja, sie stimmt. Der Fernseher ging nicht mehr, deshalb ist sie in die Kneipe gegangen." Vielleicht spendiert er ihr jetzt nach dem Gewinn des Pokals ja einen neuen Fernseher …

DFB-Pokalfinale: Fernseher kaputt: Mama von Bayern-Spieler Coman guckt das Spiel in der Kneipe
rpw

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