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Meinung

Neuer Werbespot von Edeka: "Danke Mama, dass du nicht Papa bist": Männerfeindlicher geht’s nicht!

Provokation ist für Edeka täglich Brot, wenn es um ihre Werbespots geht. Für ihren neuen Clip zum Muttertag kassieren sie allerdings einen heftigen Shitstorm. Viele Väter fordern jetzt sogar einen Boykott der Supermarktkette.

Edeka Werbespot

Der Muttertag steht an und Edeka bringt einen emotionalen Werbespot heraus: Nichts, was uns überraschen würde. Dass die Emotion, die sie mit ihrem neuen Werbeclip hervorrufen, allerdings Hass ist, schon eher. Wir stellen uns einfach mal vor, wie wir in dem Pitch von Jung von Matt sitzen und ein junger gut aussehender Werbemensch sagt: "Freunde, was ist besser als die Mütter am Muttertag zu ehren? Gibt es nichts? Gibt es doch: Lasst uns doch den Vätern sagen, wie scheiße sie sind." "Hmm, stimmt. Einkaufen ist ja sowieso Frauensache", hat daraufhin vielleicht ein anderer gesagt. So oder so ähnlich könnte das Ganze für "Wir sagen Danke" (so der Titel des Spots) abgelaufen sein.

Sexistischster Spot des Jahres

Haare kämmen: klar, können Männer nicht, viel zu grob. Essen kochen: Das geht immer schief. Gut eine Minute sehen wir den unsensiblen, unfähigen und hässlichen Männern beim Scheitern in der Kindererziehung zu – mit "Danke Mama, dass du nicht Papa bist" endet das Schwarzweiß-Spektakel schließlich, und das Kind kuschelt sich an die Schulter des "wichtigsten Menschen der Welt": Mama.

Aber an wen richtet sich dieser vielleicht sexistischste Werbespot des Jahres eigentlich? Tatsächlich an die Männer, um ihnen zu sagen, dass sie Versager in Sachen Erziehung sind? An die Mütter, damit sie sich überlegen fühlen? Oder etwa an die Kinder, um gegen ihre Väter zu hetzen? #why?! Liest man sich die Kommentare unter dem Video durch, scheint sich wohl niemand so richtig angesprochen zu fühlen. 

Edeka: War dieser Shitstorm wirklich erwünscht?

Mit über einer halben Millionen YouTube-Aufrufen haben sie sicherlich geschafft, was sie wollten: Sie haben mal wieder provoziert. Den "Heimkommen"-Spot, bei welchem der Opa seinen eigenen Tod vortäuscht, fanden auch nicht alle lustig, dennoch galt eher der Konsens: "Endlich zeigt mal jemand, was Familie und Weihnachten wirklich bedeuten." Diesmal dürfte das wohl kaum der Fall sein: Männer wie Frauen regen sich in den Kommentaren über den männerfeindlichen Online-Spot auf. "Muss denn im Jahre 2019 solch eine Werbung, die ein Geschlecht derart abwertet, sein? Bei allem Sinn für Humor: NEIN!!!", schreibt eine Frau. "Wenn EDEKA Mütter nur durch Abwertung von Vätern loben kann, dann hat EDEKA noch nicht begriffen, dass BEIDE Eltern Kindern wichtige Fähigkeiten fürs Leben mitgeben. Das ist unterste Schublade der Werbung, geht gar nicht", lautet ein anderer Kommentar "Danke EDEKA nun weiß ich, wo ich als dummer Papa nicht mehr einkaufen gehen muss", pflichtet einer der "furchtbaren" Väter bei.

Vor allem Beiträge wie letzterer rufen nun zum Boykott des Supermarktes auf. Viele Männer und Väter haben sich offenbar schon beschwert und auch beim Werberat Beschwerde eingereicht, wie sie in den Kommentaren berichten. Auf den Social-Media-Kanälen reagiert Edeka bereits auf die harsche Kritik. Man wolle Väter mit dem Spot keinesfalls schlecht darstellen, sondern etwas überspitzt und auf humorvolle Art und Weise allen Müttern Danke sagen. Aber kann einem Unternehmen wie Edeka in Zusammenarbeit mit einer Werbeagentur wie Jung von Matt tatsächlich nicht klar gewesen sein, dass auf ein solches Video ein Shitstorm auf sie niedergehen wird? Wir bezweifeln es, doch mit Boykott-Aufrufen haben sie sicher nicht gerechnet – denn am Schluss soll ein Werbespot ja immer noch hauptsächlich eins: den Umsatz ankurbeln.

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(