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Autorin vs. Präsident: "Schlimmer als Voldemort": Der ewige Twitter-Kampf zwischen J.K. Rowling und Donald Trump

Im Gegensatz zu vielen anderen Prominenten scheut sich "Harry Potter"-Autorin J.K. Rowling nicht davor, politisch zu werden. Auf Twitter vergleicht sie Donald Trump mit Voldemort oder macht sich über seine Rechtschreibfehler lustig. Hier die epischsten Beispiele.

J.K. Rowling gegen Donald Trump

"Harry Potter"-Autorin J.K. Rowling scheut sich nicht davor, politisch zu werden, auch wenn sie sich dafür mit dem "mächtigsten Mann der Welt" anlegen muss. Donald Trump feuert über seinen Twitter-Account permanent und scheinbar ohne Kontrolle seine "Weisheiten", brisanten Statements oder Beleidigungen hinaus in die digitale Welt – und liefert damit regelmäßig Steilvorlagen für Rowling. Wir haben einige der lustigsten, erschütterndsten und epischsten Beispiele zusammen gesucht. 

Dezember 2015: J.K. Rowling findet Trump schlimmer als Voldemort

Im Dezember 2015, bevor Trump Kandidat der Republikaner für die Wahl 2016 geworden ist, schrieb die BBC einen Artikel darüber, warum die Menschen den Geschäftsmann als Lord Voldemort, den bösesten aller Bösewichte im "Harry Potter"-Universum, bezeichnen. J.K. Rowling retweetet den Artikel und schreibt dazu: "Wie schrecklich. Voldemort war bei weitem nicht so schlimm." 

Oktober 2016: Debatte zwischen Clinton und einem "orangenen Twitter-Ei"

Während der letzten Debatte im Oktober 2016 zwischen Republikaner Trump und Demokratin Hillary Clinton bei der Präsidentschaftswahl kommentierte sie auf Twitter das Geschehen. Ein Beispiel: "So, da habt ihr es. Eine hochintelligente, erfahrene Frau debattiert gerade mit einem riesigen orangenen Twitter-Ei. Jetzt bist du dran, Amerika."

Januar 2017: Feststelltaste for President

Im Januar 2017, als Trump sich via Kurznachrichtendienst mit den Worten "Russland hat nie versucht, etwas gegen mich zu verwenden. ICH HABE NICHTS MIT RUSSLAND ZU TUN – KEINE DEALS, KEINE DARLEHEN, KEIN NICHTS!" verteidigt, dass Russland keine Informationen über ihn habe, die ihn bloßstellen würden, antwortet Rowling mit einem einfachen: "Er muss die Wahrheit sagen. Schließlich hat er die Feststelltaste benutzt." 

Mai 2017: Was ist "Covfefe"?

Und auch der mittlerweile legendäre "Covfefe"-Tweet von Trump im Mai 2017 bekam natürlich sein Fett weg: "Ihr lacht alle, aber vielleicht ist das echte Twitter die Covfefe, die wir auf dem Weg machen."

Juni 2017: Mit Stephen King gegen Trump

Als die Ermittlungen von Robert Mueller im Juni 2017 gegen Trumps Wahlkampfteam wegen etwaiger Verbindungen zu Russland laufen und der US-Präsident auf Twitter darüber herzieht, spannt Rowling einen ihrer Kollegen ein, den Autoren Stephen King. "Auf einer Skala von Annie Wilkes [die Antagonistin aus seinem Roman 'Misery'] bis Cujo [den tollwütigen Bernhardiner aus seinem gleichnamigen Roman], auf welchem Level der Wahnvorstellung befinden wir uns heute, würdest du sagen?", fragt sie ihn. 

Stephen King antwortet: "Naja, ich bin nicht der größte Donald-Fan, also kann es Annie Wilkes nicht sein. Ich finde, er hat mehr so einen Dementoren-Vibe." 

Juli 2018: Trump ist ein toller Autor

Im Juli 2018 schwärmt Trump von seinen schriftstellerischen Fähigkeiten und den vielen Büchern, die er schon verkauft hat. Im gleichen Zug zieht er über die "Fake News" her. Doch statt "pore over", was so viel wie "genau studieren" bedeutet, schreibt er "pour over", also "übergießen" im Bezug auf die Medien, die seine Tweets ständig nach Fehlern durchsuchen würden. Rowling bekommt sich darauf hin nicht mehr ein vor lachen: 

Trump hat den Tweet danach gelöscht und korrigiert wieder hochgeladen. Aufhören zu lachen, kann die Autorin deshalb aber wohl trotzdem nicht. 

September 2018: Was braucht es, um die Autorin heraufzubeschwören?

Auf die Frage einer Twitter-Userin im September 2018 an die Community, welche fünf Dinge es bräuchte, um sie heraufzubeschwören, bekommt sie eine Antwort von der "Harry Potter"-Autorin höchstpersönlich. Die antwortet: "Eine Tasse Tee, einen schwarzen Füller, 'Big Red'-Kaugummi, einen West Highland Terrier und etwas Dummes, das Trump gesagt hat." Ein weiterer Seitenhieb gegen den US-Präsidenten, der gesessen hat. (Die ganze Geschichte findet ihr hier.)

Dezember 2018: Trump als Inspiration

In letzter Zeit stichelt die Autorin ziemlich oft gegen Trump. Letzte Woche schreibt sie: "Twitter ist eine wirklich tolle Quelle für Autoren. Diese Screenshots werden eine hilfreiche Inspiration sein, wenn ich mir mal einen stillen, starken Charakter ausdenken muss, der seinem Trübsal gelassen gegenübersteht und durch sein reines Gewissen gestärkt wird." Dazu postet sie Screenshots von Trumps wütenden Tweets, die er im Minutentakt abgefeuert hat.

Dieser Twitter-Battle ist noch lange nicht vorbei. Wir freuen uns schon auf die nächste Runde Autorin gegen US-Präsident. 

Den allerneusten Schlag von J.K. Rowling gegen Donald Trump findet ihr übrigens in unseren "Muggel-News":

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