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Virale Netzgeschichte: Freundin der Braut stellt bizarre Regeln für Junggesellinnenabschied auf

Junggesellinnenabschiede können gut und gerne mal aus dem Ruder laufen. Das wollte eine Freundin einer Braut bei einem Trip nach Las Vegas unbedingt verhindern. Deshalb verschickte sie eine Mail an alle Gäste mit sechs Regeln, an die sich alle halten sollten.

Junggesellinnenabschied

Eine Freundin einer Braut wollte unbedingt, dass der Junggesellinnenabschied in Las Vegas aus dem Ruder läuft. Deshalb stellte sie bizarre Regeln auf.

DPA / Picture Alliance

In Großbritannien heißt es "Hen Night". In den USA wird es "Bachelorette Party" genannt. In Kanada spricht man von "Stagette Party". In Deutschland ist meistens vom Junggesellinnenabschied die Rede, wenn die angehende Braut mit ihren engsten Freunden mit Bauchladen und kitschigen Motto-Shirts verkleidet durch die Altstadt zieht.

Nicht selten endet es in einem Trinkgelage, für das sich alle Beteiligten am nächsten Tag in Grund und Boden schämen. Genau das wollte eine Freundin einer Braut bei einer Bachelorette Party in Las Vegas verhindern. Deshalb schickte sie eine Email mit sechs bizarren Regeln an alle eingeladenen Gäste, an die sich alle halten sollten. Dabei sollte sie eigentlich gar nicht eingeladen werden.

Sechs Regeln für Junggesellinnenabschied

Es ist schon eine sehr kuriose Geschichte, die der Post einer Imgur-Nutzerin namens xmotherofpenguinsx erzählt. Vor wenigen Tagen hatte sie vier Screenshots in der Online-Community hochgeladen. Es war eine Kopie eines Facebook-Posts und einer Mail. Darin schreibt eine anonyme Verfasserin über die Hochzeit ihrer Freundin Emma. Die heiratet im Juni und will einen Monat zuvor mit 17 Freundinnen nach Las Vegas fliegen, um dort ihre Bachelorette-Party zu feiern.

Eine Person hat sie dabei nicht eingeladen, ihre ehemalige Kommilitonin Taylor. Die ist darüber alles andere als erfreut – woraufhin sie Emma mehrfach zur Rede stellt. Das geht über Wochen, wie es im Screenshot des Facebook-Posts heißt. Letztendlich gibt Emma nach Rücksprache mit ihren Freundinnen nach. Sie lädt Taylor doch noch mit ein – und bekommt im Nu die Quittung dafür. Denn kurz darauf schreibt sie eine Email mit dem Betreff "Vegas Rules" an alle eingeladenen Gäste. Darin stellt Taylor diese sechs Regeln auf:

  1. Sie habe einen Pastor vor Ort kontaktiert – und möchte mit allen am Sonntag zum Gottesdienst gehen, um "ihre Sünden des Vegas-Trips" zu reinigen.
  2. Kein harter Alkohol. Der Grund: Sie habe noch nie Vodka, Rum und Tequila getrunken. Das möchte sie dort auch nicht ausprobieren. Deshalb sollen alle lieber bei Rotwein und Bier bleiben.
  3. Kein Sex – auch wenn einige Single sind. Es gebe keinen Grund für "vorehelichen Geschlechtsverkehr".
  4. Es sollen keine fremden Männer in ihre gemeinsame Hotel-Suite eingeladen werden. Sie möchte nämlich nicht ausgeraubt werden.
  5. Alle Frauen – inklusive der Braut – sollen ihr 50 Dollar leihen, damit sie ordentliche Lebensmittel kaufen kann. Das Letzte, was alle gebrauchen könnten, sei, wegen der Hitze zu verhungern.
  6. Unter keinen Umständen irgendwelche Drogen.

Im Netz sorgten die Regeln für jede Menge Gelächter. Viele stören sich vor allem an der Tatsache, dass Taylor nicht die Braut sei, dennoch aber meint, sie könne allen vorschreiben, was sie machen dürfen – und was nicht. Es gibt aber auch einige, die die Geschichte für einen Fake halten. Das lässt sich bei Netz-Geschichten, die anonym gepostet werden, nie hundertprozentig verifizieren. Allerdings gibt es einen weiteren Post bei Reddit. Darin schreibt die Nutzerin mother_of_penguins, dass die Geschichte tatsächlich passiert sei – und jene "Taylor" nun rechtliche Schritte gegen die anonyme Verfasserin einleiten möchte.

Mit diesem Jodel-Post fing alles an

Quellen: Reddit / Imgur / Twitter / news.com.au

rpw