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Umstrittener Richter Dumm gelaufen: Aktivisten schnappen Kavanaugh die Domains mit seinem Namen weg

Trotz teils wütender Proteste wurde Brett Kavanaugh als Richter des Obersten Gerichtshofs der USA vereidigt. Dabei ist Kavanaugh etwas entgangen. Unter der Webadresse brettkavanaugh.com findet sich die gleiche Seite wie unter brettkavanaugh.org und brettkavanaugh.org: eine Siete, die Opfer sexuellen Missbrauchs unterstützt. Kavanaugh hat sich also nicht die Domains mit seinem Namen gesichert - wegen der Vergewaltigungsvorwürfe? Laut einer Stellungnahme hat sich die Organisation "Fix the Court" die Domains schon vor drei Jahren gesichert. Die Organisation setzt sich dafür ein, dass der Oberste Gerichtshof der USA besser zugänglich und seine Entscheidungen transparenter werden. "Ich glaube Dr. Ford. Ich glaube Prof Hill. Und ich glaube, um Verzeihung zu bitten, ist ein Zeichen von Stärke, nicht von Schwäche", schreibt Gabe Roth, Geschäftsführer von "Fix the Court" in dem Statement. Und auch bei honbrettkavanaugh.com ist jemand dem Richter zuvorgekommen: der Comedian Dave Weasel. Auf Twitter schreibt er, er habe sich die Seite des Richters Brett Kavanaugh gesichert. Sie leite nun auf rainn.org weiter. Die Organisation setzt sich für Opfer sexueller Gewalt ein. Die Domains bekommt Brett Kavanaugh wohl nur auf dem Rechtsweg. Und das dürfte selbst für einen Richter des Obersten Gerichtshofs nicht von heute auf morgen gehen.
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Die Vergewaltigungsvorwürfe gegen Richter Brett Kavanaugh sind wohl nur in den Augen von US-Präsident Donald Trump aus der Welt. Nach der Vereidigung kommt heraus: Kavanaugh-Domains verweisen alle auf ein Thema.

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