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Schluss mit Hausfrauen und ratlosen Vätern: In Großbritannien sind Stereotypen in der Werbung ab sofort verboten

Manchmal bekommt man das Gefühl, dass in der Werbung die Zeit stehengeblieben ist. Während Männer mit SUVs durch die Pampa brettern und sich danach ein Bier gönnen, freuen sich die Frauen zu Hause wie Bolle über den neuen Staubsauger. In Großbritannien ist damit nun Schluss. 

Hausfrau mit Putzmitteln

In der Werbung gelten gern noch sehr veraltete Stereotypen – die Frau putzt, der Mann geht arbeiten

Getty Images

Wenn Mama kocht, während Papa Fußball guckt und verschwitzte Männer Schuppen bauen, während begeisterte Frauen wegen eines besonders effizienten Reinigungsmittels beinahe zu orgasmieren scheinen, dann hast du vermutlich mal wieder vergessen, während der Werbung umzuschalten. Denn kaum irgendwo sind die Geschlechterstereotypen noch so intakt, wie in der Werbebranche. 

In Großbritannien soll damit jetzt Schluss sein. Bereits im Dezember wurde ein Gesetz verabschiedet, welches Unternehmen auffordert, von der Nutzung geschlechterspezifischer Stereotypen abzusehen, die "höchstwahrscheinlich Schaden mit sich bringen könnten, oder ein ernsthaftes oder weit verbreitetes Ärgernis erregen könnten." Sie bekamen dann sechs Monate Zeit, sich auf das Inkrafttreten der Regelung vorzubereiten. Nun sind schlecht parkende Frauen und verzweifelte Väter, die nicht wissen, wie man ein Kind wickelt, offiziell verboten.

Gefährliche Stereotypen führen zu einer Chancenungleichheit

Laut der sogenannten "Advertising Standards Authority" kam man über Studien zu dem Schluss, dass diese Art Stereotypen das Potenzial haben, besonders junge Menschen stark in ihrem Denken zu beeinflussen: "Stereotypisierung kann die Wahlmöglichkeiten, Träume und Chancen von Kindern, jungen Menschen und auch Erwachsenen einschränken. Manche Werbung kann diese verfestigen, was dann zu einer Chancenungleichheit der Geschlechter führt."

Dies solle nicht bedeuten, dass alle Stereotypen einfach verboten seien, schreibt die Selbstregulierungsorganisation der Werbebranche in einem Statement. Man wolle vielmehr jeden Fall einzeln bewerten. Als Faustregel ließe sich aber festlegen, dass beispielsweise Werbeclips in denen Männer auf dem Sofa lägen, während ihre Frauen alleine das Haus putzen oder auch solche, in denen frischgebackenen Müttern das Gefühl vermittelt würde, ein durchtrainierter Pre-Baby-Body sei wichtiger als ihr emotionales Wohlbefinden, auf dem Index landen würden.

Es sei aber durchaus weiterhin in Ordnung, wenn eine Werbung, deren Produkt spezifisch für ein Geschlecht entwickelt wurde, auch nur dieses Geschlecht zeigen würde. Ergibt Sinn.

Die neue Werbekampagne des Rasiererherstellers Gillette zeigt die berührende Geschichte eines Transgender-Teenager, dessen Vater beim Rasieren hilft.

 

Quelle: "ASA"

jgs
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(