Die beiden Frauen und einer der Männer sollen Räume für die illegalen Bordelle zur Verfügung gestellt und entsprechende Anzeigen auf Erotikplattformen geschaltet haben. Der vierte Verdächtige soll als Vermieter über einen längeren Zeitraum hinweg Wohnungen zur Verfügung gestellt haben.
Seit Februar wird in dem Fall wegen gewerbsmäßigen Einschleusens von Ausländern ermittelt. Zahlreiche Menschen aus China sollen zur Prostitution nach Deutschland geschleust worden sein.
Neun Objekte wurden am Dienstag durchsucht. Dabei trafen die Einsatzkräfte auf fünf Frauen aus China, die sich illegal in Deutschland aufhielten. Gegen eine von ihnen lag ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Traunstein in Bayern vor. Sie konnte die Strafe zahlen und entging einer Haft.