Im Januar 2025 waren Diebe in das Museum eingedrungen. Sie sprengten die Tür auf und zertrümmerten die Vitrinen, in denen der aus dem fünften Jahrhundert vor Christus stammende Goldhelm in einer Sonderausstellung über das Volk der Daker gezeigt wurde.
Der Diebstahl sorgte vor allem in Rumänien für große Empörung, die niederländische Regierung legte 5,7 Millionen Euro für eine mögliche Entschädigungszahlung zurück. Nach einem Deal der Staatsanwaltschaft mit zwei der Angeklagten tauchten der Helm und zwei der drei Armreife aber wieder auf, inzwischen ist der bei dem Diebstahl leicht beschädigte Helm wieder nach Rumänien zurückgekehrt.
Die Täter waren nur wenige Tage später auf der Grundlage von Aufnahmen einer Überwachungskamera sowie von DNA-Spuren gefasst worden.
Die Staatsanwaltschaft hatte für zwei der Angeklagten, die bei der Wiederbeschaffung der Beute halfen, 44 Monate Haft gefordert. Der dritte Täter, der eine Einigung mit den Ermittlern abgelehnt hatte, sollte nach ihrem Willen für 66 Monate hinter Gitter. Das Gericht verurteilte jedoch alle drei zur gleichen Strafe von 47 Monaten Haft und erklärte, alle Angeklagten sollten von der Rückkehr der Kunstschätze von unschätzbarem Wert profitieren.