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Genaue Umstände unklar Tote bei Absturz von Armee-Helikopter in Tadschikistan


Unter bislang ungeklärten Umständen stürzte ein Armeehubschrauber in Tadschikistan ab. Unklar ist auch, wie viele Soldaten ums Leben kamen.

In Tadschikistan ist ein Armeehubschrauber unter bislang ungeklärten Umständen abgestürzt, dabei kamen mehrere Soldaten ums Leben. Während die Armee am Mittwoch mitteilte, der Hubschrauber sei verunglückt, wobei vier Soldaten ums Leben gekommen seien, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP aus Armeekreisen, es seien 25 Soldaten ums Leben gekommen. Ein ranghoher Offizier sagte zudem, der Hubschrauber sei möglicherweise von islamistischen Rebellen abgeschossen worden.

Der Hubschrauber befand sich offiziellen Angaben zufolge auf dem Weg von der Hauptstadt Duschanbe in das Rascht-Tal im Osten des Landes, rund 200 Kilometer von Duschanbe entfernt. Demnach blieb der Hubschrauber vom Typ Mi-8 kurz vor der Landung in einer Stromleitung hängen und stürzte in einen Fluss. Neben den vier ums Leben gekommenen Soldaten seien drei Soldaten verletzt worden.

Dagegen sagte der ranghohe Offizier, der nicht namentlich genannt werden wollte, es seien 18 Soldaten einer Eliteeinheit der Armee und sieben Mitglieder der Nationalgarde ums Leben gekommen. Es sei möglich, dass Islamisten den Helikopter von einem Versteck in der Bergen aus beschossen hätten. Weitere über den Unfall informierte Offiziere bestätigten, es seien mehr Soldaten gestorben als offiziell angegeben.

In der Grenzregion zu Afghanistan führen die Sicherheitskräfte eine Offensive gegen islamistische Aufständische. Die Auseinandersetzungen nahmen zu, nachdem im August 25 Islamisten aus einem Gefängnis in Duschanbe ausbrechen konnten. Mit einer großangelegten Militäroperation sucht die Armee nach den Ausbrechern, zwölf von ihnen sollen bereits getötet worden sein. Im September starben 28 Soldaten im Rascht-Tal, als sie in einen Hinterhalt gerieten.

AFP AFP

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