Zu den Opfern zählen laut Interpol Kinder, die in einer Glasfabrik in Belize gearbeitet haben, ein Mädchen, das in El Salvador an einen 73-jährigen Mann verkauft wurde, und ein achtjähriger Junge, der in Mosambik für einen Organhandel entführt wurde. In Costa Rica wurde ein Mann mit dem Spitznamen "El Gordo" festgenommen, der minderjährige Schülerinnen zu sexuellen Videos gezwungen haben soll. In Brasilien wurde ein Schleusernetz mit Verbindungen nach Pakistan, Afghanistan, Mexiko und in die USA zerschlagen, erklärte Interpol.
"Die kriminellen Banden sind sehr widerstandsfähig und passen sich immer wieder an die Umstände an, daher müssen die Sicherheitskräfte das ebenfalls tun", sagte David Caunter, Direktor der Abteilung für organisierte und aufkommende Kriminalität bei Interpol.
An dem Einsatz namens Liberterra III waren nach Angaben von Interpol mehr als 14.000 Einsatzkräfte beteiligt.