Nachdem die Lufthansa über einen Zeitraum von fast fünf Monaten Forderungen der Kabinenmitarbeiter nicht aufgegriffen habe, seien die Verhandlungen aus Sicht von UFO gescheitert. Die Gewerkschaft verwies darauf, dass sich in der Folge 94 Prozent der Teilnehmer einer Urabstimmung für Arbeitskampfmaßnahmen ausgesprochen hätten.
"Wir haben die Osterfeiertage bewusst von Arbeitskampfmaßnahmen ausgenommen, um die Auswirkungen für Reisende so gering wie möglich zu halten", erklärte der UFO-Vorsitzende Joachim Vázquez Bürger. "Dass es nun dennoch zu Beeinträchtigungen bei der Rückkehr aus den Ferien kommen kann, ist uns sehr bewusst und wir bedauern das ausdrücklich."
Aus Sicht der Gewerkschaft sei die Situation "vermeidbar gewesen", betonte Vázquez Bürger. Die Verantwortung liege "bei der Lufthansa, die es bislang nicht einmal geschafft hat, ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen".