Die Summe entspricht laut Barclays in etwa den Einnahmen durch Konzerte der Britpop-Band Oasis im vergangenen Jahr und die von US-Megastar Taylor Swift 2024. Das Finanzinstitut sieht angesichts dieser Entwicklung Einnahmen durch den Konzerttourismus im Aufwind.
"Die Konzerte von Harry Styles im Wembley-Stadion werden London voraussichtlich einen erheblichen wirtschaftlichen Schub verleihen", erklärte Rich Robinson von der Abteilung Gastgewerbe und Freizeit bei Barclays. Dies unterstreiche zudem die wachsende Nachfrage der Verbraucher "nach unvergesslichen Erlebnissen". Die Menschen räumten zunehmend jenen Veranstaltungen Priorität ein, "die sich persönlich und bedeutsam anfühlen - und für die sich eine Reise lohnt", erklärte Robinson.
Der durch Hits wie "Watermelon Sugar", "Sign of the Times" und "As It Was" bekannte Styles startete am Samstag in Amsterdam seine "Together, Together"-Welttour. Weitere Konzerte des 32-Jährigen, der früher der Boy Band One Direction angehörte, sind unter anderem in New York, São Paulo und Sydney geplant. In Deutschland sind bislang keine Auftritte geplant. Die Konzerte in London sind daher stark nachgefragt.