Gleichzeitig führe die Schließung der Straße von Hormus zu einer Verknappung des Kerosinangebots und damit zu einem "signifikanten Anstieg der Kerosinpreise", erklärte der Konzern. Dies führe zu Mehrkosten in Höhe von 1,7 Milliarden Euro im Gesamtjahr. Dies will Lufthansa durch höhere Ticketerlöse, eine "optimierte Netzwerkplanung sowie weitere Kosteneinsparmaßnahmen" ausgleichen.
Im ersten Quartal des Jahres stieg der Umsatz der Lufthansa mit ihren Fluggesellschaften um acht Prozent auf 8,75 Milliarden Euro. Den saisonüblichen Verlust zu Jahresbeginn verringert der Konzern: Der bereinigte operative Verlust sank um 15 Prozent auf 612 Millionen Euro. Netto ging der Verlust sogar um 25 Prozent auf 665 Millionen Euro zurück.
Die Auslastung sei im ersten Quartal auf knapp 82 Prozent gestiegen, erklärte der Konzern. Grund war vor allem der starke Nachfrageanstieg im März, als nach Beginn des Iran-Kriegs Flüge von Konkurrenten über Drehkreuze in der Golfregion gestrichen wurden. "Dadurch wurde auch deutlich überkompensiert", dass einige Verbindungen zu Zielen in der Golfregion von den Fluggesellschaften der Lufthansa-Gruppe nicht mehr angeflogen werden konnten.
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