Ihr Land sei in der Lage, "ab einem bestimmten Zeitpunkt" Fähigkeitslücken der Nato für "Präzisionsschläge in der Tiefe zu schließen", sagte Getmantschuk. Dazu gehörten auch "jene Fähigkeiten für Präzisionsschläge, die man sich von den Amerikanern erwartet hatte". Ihr Land habe diesbezüglich "eine Menge anzubieten".
Die Ukraine habe im Verlauf des russischen Angriffskrieges viel dazugelernt, betonte die ukrainische Diplomatin. Ihr Land besitze wertvolle Expertise und habe "einzigartige Lösungen" nicht nur bei der Abwehr von Drohnen, sondern auch bei Ausführung von Präzisionsangriffen.
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte Anfang des Monats bestätigt, dass die von US-Präsident Donald Trumps Amtsvorgänger Joe Biden zugesagte Stationierung von Tomahawk-Marschflugkörpern zunächst nicht erfolgen werde. "Die Amerikaner haben zurzeit selbst nicht genug", sagte Merz. Der Zug für eine Stationierung sei aber "nicht abgefahren".