Die iranischen Behörden hatten den Internetzugang am Samstag abgeschaltet, nachdem Israel und die USA mit Luftangriffen begonnen hatten. Seitdem herrscht im Iran ein Informationsblackout.
Iranische Telekom-Unternehmen drohten Nutzern mit rechtlichen Schritten, falls diese unerlaubt ins Internet gehen würden, erklärte Netblocks, eine Organisation, die für Internetfreiheit eintritt.
"Das Internet ist sehr langsam", schrieb ein Einwohner Teherans, der aus Sicherheitsgründen anonym bleiben will, der Nachrichtenagentur AFP. Internet-Telefonate und Sprachnachrichten seien unmöglich, lediglich Textnachrichten ließen sich versenden.
Ein Einwohner der westiranischen Stadt Bukan schilderte, dass die Verbindung so langsam sei, dass VPN-Tunnel - die den Zugang zu Websites erlauben, die im Iran gesperrt sind - nicht aufgebaut werden können.
Iranische Behörden haben bereits mehrfach das Internet abgeschaltet, etwa mehrere Wochen lang während landesweiter Massenproteste im Januar sowie während des zwölf Tage dauernden Krieges gegen Israel im Juni 2025.