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Parlamentswahlen Dänemark: Voraussichtliche Niederlage der Rechtsliberalen

Kurz vor Schließung der Wahllokale wird mit dem Sieg der oppositionellen Mitte-links-Koalition um die sozialdemokratische Spitzenkandidatin Helle Thorning-Schmidt gerechnet. Damit dürfte der Einfluss der rechtspopulistischen Volkspartei deutlich schrumpfen.

Bei den Parlamentswahlen in Dänemark hat sich am Donnerstag ein Sieg für die sozialdemokratische Oppositionschefin Helle Thorning-Schmidt abgezeichnet. Nach einer Prognose des TV-Senders DR zwei Stunden vor Schließung der Wahllokale konnte das Mittelinks-Lager mit 91 Mandaten im neuen Kopenhagener Parlament gegenüber 84 für das Mitterechts-Lager von Ministerpräsident Lars Løkke Rasmussen rechnen.

Die noch als unsicher geltende Prognose bestätigte alle Umfragen kurz vor der Wahl mit einem jeweils knappen Vorsprung für Thorning-Schmidt. Der Sender TV2 sah in seiner Prognose die bisherige Opposition mit 93 gegen 86 Sitze (einschließlich vier nordatlantischer Mandate für Grönland und die Färöer) vorn. Die rechtsliberale Partei von Rasmussen hat seit knapp zehn Jahren mit den konservativen eine Minderheitsregierung gebildet. Als Mehrheitsbeschafferin fungierte die rechtspopulistische Partei DF.

AFP / AFP
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