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Die "Niemandshand": Keiner will Hollande die Hand reichen

Spott für François Hollande: Der französische Präsident scheint im letzten Jahr des Öfteren ins Leere gegriffen zu haben, wie die Collage einer holländischen Zeitung zeigt.

Weder Dänemarks Regierungschefin Helle Thorning-Schmidt noch der russische Ministerpräsident Dmitri Medwedew oder der österreichische Bundespräsident Heinz Fischer: Keiner von ihnen scheint François Hollande die Hand reichen zu wollen. Irans Präsident Hassan Rohani (oben links) weicht sogar vor der freundlichen Geste des französischen Präsidenten zurück.

Die Bilder aus dem vergangenem Jahr, die die niederländische Zeitung "De Volkskrant" in dieser nicht sehr schmeichelhaften Collage zusammengefügt hat, sind mit der Überschrift "Niemandshand" versehen. Und tatsächlich scheint niemand von seinen Kollegen aus der ganzen Welt, Hollandes Hand ergreifen zu wollen.

Es ist keine leichte Zeit für den Präsidenten. In Frankreich sinken seine Beliebtheitswerte ins Bodenlose, politische Erfolge bleiben schon länger aus. Und auch im Ausland scheint der 59-Jährige nicht besonders gut anzukommen. Oder streckt er einfach immer im falschen Moment seine Hand zum Gruß aus?

Im Netz erfreut sich die Collage aus den Niederlanden großer Beliebtheit. "Niemandshand" wurde schnell zum liebsten holländischen Wort der Twitter-User.

Auf der französischen Seite der "Huffington Post" wird aber, trotz großem Spaß am Hollande-Bashing, die Ehre des Präsidenten zumindest teilweise wiederhergestellt. Dort sind auch Bilder zu sehen, wie der Griff ins Leere doch noch sein Ziel findet.

vim