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+++ Ticker zum Terroranschlag in Kopenhagen +++: Polizei kannte den mutmaßlichen Attentäter

Nach dem Terroranschlag in Kopenhagen auf eine Veranstaltung von Mohammed-Karikaturisten erschoss die Polizei den mutmaßlichen Täter. Die Ereignisse im stern-Newsticker.

Das von der dänischen Polizei veröffentlichte Bild soll den mutmaßlichen Attentäter aus Kopenhagen zeigen

Das von der dänischen Polizei veröffentlichte Bild soll den mutmaßlichen Attentäter aus Kopenhagen zeigen

Nach dem Terrorangriff auf ein Kulturcafé in Kopenhagen und Schüssen vor einer Synagoge hat die Polizei am frühen Sonntagmorgen in der dänischen Hauptstadt einen Mann getötet. Er habe nahe des Bahnhofs Nørrebro das Feuer auf die Polizisten eröffnet, diese hätten es erwidert, teilte die Polizei mit.

Bei dem Getöteten handelt es sich vermutlich um den Attentäter, der für die zwei Terrorangriffe verantwortlich ist. Das gab die dänische Polizei nach der Auswertung von Videomaterial aus Überwachungskameras bekannt. Alle drei Tatorte liegen nicht weit voneinander entfernt in der Kopenhagener Innenstadt. Bei den Attentaten waren am Samstag und in der Nacht zum Sonntag zwei Menschen getötet und fünf verletzt worden.

An der Diskussion in dem Kulturzentrum hatte auch der schwedische Karikaturist Lars Vilks teilgenommen, dessen Mohammed-Karikatur im Jahr 2007 weltweite Proteste von Muslimen ausgelöst hatten. Vilks war seither wiederholt Ziel von Morddrohungen und Anschlägen

Die aktuellen Ereignisse im stern-Newsticker.

+++ 15.25 Uhr: Saudi-Arabien verurteilt religiöse Gewalt +++

Die Regierung im Königreich Saudi-Arabien verurteilt die beiden Terrorangriffe in Kopenhagen und erinnert dabei an die Tötung dreier Muslime in den USA. Die Taten seien abscheulich, heißt es in einer von der saudischen Nachrichtenagentur SPA veröffentlichten Erklärung.

Riad verurteile jedweden Akt von Terrorismus und rufe zu allgemeiner Achtung der Religionen auf. Religiöse Symbole dürften nicht entfremdet und zur Anstachelung gegen Muslime verwendet werden.

+++ 15.10 Uhr: Thorning-Schmidt legt Blumen nieder +++

Auch Ministerpräsidentin Helle Thorning-Schmidt legt Blumen für die Opfer nieder.

+++ 14.23 Uhr: Königin Margrethe fordert Zusammenhalt +++

Dänemarks Königin Margrethe beschwört die Dänen zusammenzuhalten. "Es ist wichtig, dass wir in so einer schwierigen Situation zusammenstehen und die Werte schützen, auf die Dänemark gebaut ist", sagt die Königin laut der dänischen Nachrichtenagentur Ritzau.

+++ 13.43 Uhr: Merkel: Deutschland fest an der Seite Dänemarks +++

Bundeskanzlerin Angela Merkel spricht den Angehörigen der Opfer der Terroranschläge in Kopenhagen ihr Beileid und Mitgefühl aus. In einem Telefonat mit der dänischen Ministerpräsidentin Helle Thorning-Schmidt betont die Kanzlerin, Deutschland stehe angesichts der menschenverachtenden Anschläge fest an der Seite Dänemarks. Es gebe engen Kontakt bei Maßnahmen zur Bekämpfung des Terrorismus. Den Familien der Opfer wünsche sie in diesen schweren Stunden Kraft, Trost und Beistand.

+++ 13.40 Uhr: Polizisten zeigen ihre Trauer +++

Dänische Polizisten legen Blumen für die Opfer des Terroranschlags nieder.

+++ 13.37 Uhr: Polizei kannte mutmaßlichen Täter +++

Die dänische Polizei hat den mutmaßlichen Attentäter von Kopenhagen identifiziert. Er sei den Ermittlern bekannt gewesen, heißt es bei einer Pressekonferenz. Die Identität des Mannes wollen Polizei und Sicherheitsbehörde zunächst aber nicht preisgeben. "Er kommt aus Kopenhagen, das ist alles, was wir sagen können", sagt der Chef der dänischen Sicherheitsbehörde PET, Jens Madsen.

Der Anschlag gegen das französische Satiremagazin "Charlie Hebdo" im Januar in Paris könnte den Attentäter nach Einschätzung von PET zu den Taten inspiriert haben. Nichts deute bislang darauf hin, dass der Mann einen Komplizen gehabt habe, sagt Madsen, noch gebe es Hinweise darauf, dass der mutmaßliche Täter sich als Dschihadist in Syrien oder im Irak aufgehalten habe. Die Ermittler fanden eine Waffe, die die Tatwaffe sein könnte.

+++ 13.29 Uhr: Zeitschriftenverleger: Feiger Anschlag auf Meinungsfreiheit +++

Der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger verurteilt die Terroranschläge als erneuten Angriff auf die Meinungs- und Pressefreiheit. "Die Attacke auf Unschuldige, die im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung ihr Grundrecht auf freie Meinungsäußerung ausüben wollten, ist erschütternd und unmenschlich", sagt VDZ-Hauptgeschäftsführer Stephan Scherzer. "Unser Respekt gilt denen, die mutig und entschieden für ihr Recht auf freie Meinungsäußerung eintreten, und unser Mitgefühl den Angehörigen der Opfer."

+++ 13.07 Uhr: "Charlie Hebdo" sieht Krieg gegen die Kultur +++

Jetzt erst recht: Für "Charlie Hebdo" sind die Anschläge von Kopenhagen kein Anlass, aus Furcht Selbstzensur zu üben. "Es ist fürchterlich, denn das geschieht jetzt einen Monat nach den Attentaten von Paris, und das lässt die ganze Traurigkeit wieder hochkommen", sagt der "Charlie-Hebdo"-Chronist Patrick Pelloux. "Diese faschistischen Integristen führen einen Krieg gegen die Kultur." Sie versuchten, die Schriftsteller, Zeichner und Filmschaffenden über die Angst auszuschalten.

+++ 12.25 Uhr: Moschee distanziert sich von Terrorangriffen +++

Die höchst umstrittene dänische Grimhøj-Moschee in Aarhus distanziert sich scharf von den Terrorangriffen. "Wir sind natürlich gegen jede Art von Gewalt und Terror gegen Unschuldige", sagt der Vorsitzende der Moschee, Oussama Mohamad El-Saadi, der Zeitung "Jyllands-Posten". Er sei traurig über die Ereignisse.

El-Saadi warnt vor einer pauschalen Verurteilung aller Muslime, falls es sich bei dem Täter um einen Muslim handele. "Wir sollten in dieser Gesellschaft keinen Hass aufeinander schüren", sagt er. Aus dem Umfeld der Grimhøj-Moschee sollen viele der mutmaßlichen dänischen Dschihadisten stammen, die sich in Syrien und im Irak der Terrormiliz Islamischer Staat angeschlossen haben.

+++ 11.46 Uhr: Zimeray: Kopie des Anschlags auf Charlie Hebdo +++

Der französische Botschafter Francois Zimeray, der an der Vilks-Veranstaltung in einem Kulturcafe teilnahm, sagt, es sei versucht worden, den Anschlag auf "Charlie Hebdo" in Paris zu kopieren. Anfang Januar waren dabei zwölf Menschen von islamistischen Extremisten getötet worden, durch nachfolgende Taten - unter anderem eine Geiselnahme in einem jüdischen Supermarkt - stieg die Zahl der Todesopfer auf insgesamt 17.

+++ 11.18 Uhr: Dänemark will sich nicht einschüchtern lassen +++

Dänemark will sich nicht von den Terroranschlägen in Kopenhagen einschüchtern lassen. "Es gibt viele Fragen, die die Polizei noch beantworten muss", sagt Ministerpräsidentin Helle Thorning-Schmidt bei einer Pressekonferenz. "Aber es gibt eine Antwort, die wir heute schon geben können. Und die lautet, dass wir unsere Demokratie verteidigen werden."

Dänemark habe einige Stunden erlebt, die das Land nicht vergessen werde. "Wir wissen nicht, was die Motive für die Attacken waren, aber wir wissen, dass es Kräfte gibt, die Dänemark schaden wollen, die unsere Meinungsfreiheit und unseren Glauben an Freiheit zerstören wollen", sagt Thorning-Schmidt.

+++ 11.24 Uhr: Polizei sucht weitere Verdächtige +++

Die Polizei durchsucht im Kopenhagener Stadtteil Mjölnerparken Wohnungen auf der Suche nach weiteren Verdächtigen.

+++ 10.52 Uhr: Zeichner Westergaard: "Anschlag macht mich wütend" +++

Der dänische Zeichner Kurt Westergaard zeigt sich schockiert über den Anschlag auf eine Konferenz für Meinungsfreiheit gezeigt. "Das ist ja ganz furchtbar", sagt er. "Vielleicht konnte man es erwarten nach dem, was in Paris geschah, aber es ist doch ganz nah. Mein erstes Gefühl war: Ich wurde ganz wütend."

Die Mohammed-Karikaturen, die Westergaard für die Zeitung "Jyllands-Posten" zeichnete, lösten 2005 gewaltsame Proteste in der islamischen Welt aus. Mehrfach waren Westergaard und die Zeitung in den Jahren darauf Ziel von Anschlägen.

Er fühle sich seit dem Anschlag auf das Pariser Satiremagazin "Charlie Hebdo" mehr bedroht, sagt der 79-Jährige. "Und so ist es auch, glaube ich, mit all meinen Kollegen." Bedroht zu werden, sei ein absurder Gedanke. "Journalisten, Zeichner und Karikaturisten arbeiten natürlich weiter", sagt Westergaard. "Man kann sie nicht verhindern, aber man kann ihnen natürlich drohen, und das macht auch einen sehr tiefen Eindruck."

+++ 10.48 Uhr: Netanjahu ruft Juden zur Auswanderung auf +++

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ruft die Juden in Europa zur Auswanderung in den jüdischen Staat auf. "Juden wurden auf europäischem Boden ermordet, nur weil sie Juden waren", sagt Netanjahu während einer Kabinettssitzung in Jerusalem. "Diese Terrorwelle wird weitergehen." Er wende sich an die Juden in Europa: "Israel ist eure Heimstätte." Auf die Anschläge in Paris im Januar, bei denen auch vier Juden getötet worden waren, hatte Netanjahu bereits mit einem ähnlichen Aufruf reagiert.

+++ 10.45 Uhr: Jüdische Gemeinde unter Schock +++

Die jüdische Gemeinde in Kopenhagen steht unter Schock. Bei den Attentaten war ein 37-Jähriger jüdischen Glaubens getötet worden, der wegen einer Bar Mitzwa vor dem Gotteshaus Wache hielt. "Ich bin schockiert. Alle sind schockiert", sagt der Vorsitzende der Gemeinde, Dan Rosenberg Asmussen, dem dänischen Fernsehen. "Das ist das, was wir immer befürchtet haben. Und das, wovor wir die ganze Zeit gewarnt haben, dass es in Dänemark passieren könnte."

Schwer bewaffnete Polizisten sehen einer Frau zu, die vor einer Synagoge in Kopenhagen Blumen ablegt

Schwer bewaffnete Polizisten sehen einer Frau zu, die vor einer Synagoge in Kopenhagen Blumen ablegt

+++ 10.37 Uhr: Thorning-Schmidt: "Unendlich trauriger Morgen"

Ministerpräsidentin Helle Thorning-Schmidt äußert sich erleichtert über das Ende der dramatischen Stunden. "Ich bin froh und erleichtert darüber, dass die Polizei den vermuteten Täter hinter den zwei Schießereien unschädlich gemacht hat", sagt Thorning-Schmidt laut einer Pressemitteilung. "Niemand soll damit davonkommen, die offene, freie und demokratische dänische Gesellschaft anzugreifen."

Sie lobt den schnellen Einsatz der Polizei. "Es ist ein unendlich trauriger Morgen, an dem wir alle an die Opfer und ihre Angehörigen denken. Zwei unschuldige Menschen haben ihr Leben in der Folge einer zynischen Terroraktion gegen Dänemark verloren."

+++ 10.25 Uhr: Taxifahrer gab Polizei wichtigen Hinweis +++

Den Ermittlungen zufolge flieht der mutmaßliche Täter nach dem Angriff auf die Diskussionsveranstaltung zum Thema "Kunst, Gotteslästerung und Freie Rede" zunächst in einem dunklen VW Polo, der später in Kopenhagen gefunden wird. Danach setzt er seine Flucht in einem Taxi fort und lässt sich nach Hause in seine Wohnung fahren. Der Taxifahrer gibt den Ermittlern den entscheidenden Tipp.

+++ 10.10 Uhr: Ministerpräsidentin: "Täter neutralisiert" +++

Die dänische Ministerpräsidentin Helle Thorning-Schmidt bringt ihre Erleichterung zum Ausdruck. "Die Polizei hat nach Lage der Dinge den mutmaßlichen Täter, der hinter beiden Angriffen steckt, neutralisiert", heißt es in einem Statement der Regierungschefin.  

+++ 10.06 Uhr: Kaum Informationen über Attentäter +++

Nähere Angaben zu dem getöteten Mann liegen zunächst nicht vor. Die Polizei gab nach dem ersten Angriff bekannt, dass sie einen etwa 25 bis 30 Jahre alten Mann arabischen Aussehens sucht. Die Ermittler veröffentlichten ein Bild aus einer Überwachungskamera in der Nähe dieser Stelle. Die Aufnahme zeigt einen dunkel gekleideten Mann mit einer roten Mütze.

+++ 10.04 Uhr: Kopenhagens OB betet für Angehörige +++

Frank Jensen, der Oberbürgermeister von Kopenhagen, richtet auf Twitter Worte an Angehörige der Opfer der Attentate: "Ich bete für die Opfer und deren Familien und danke der Polizei und den Geheimdiensten für ihre harte Arbeit."

+++ 9.47 Uhr: Französischer Innenminister reist nach Kopenhagen +++

Der französische Innenminister Bernard Cazeneuve ist auf dem Weg in die dänische Hauptstadt. Von Marokko kommend sollte Cazeneuve Medienberichten zufolge gegen Mittag dort eintreffen, um den französischen Botschafter François Zimeray und die dänische Justizministerin zu treffen.

Zimeray war unter den Gästen der von einem Attentäter angegriffenen Kulturveranstaltung. Er blieb unverletzt. Cazeneuve leitet seit der Terrorserie von Paris im Januar das verstärkte Vorgehen der Regierung gegen die islamistische Szene. Der Pariser Außenminister Laurent Fabius hatte die Anschläge von Kopenhagen auf das Schärfste verurteilt.

+++ 8.38 Uhr: Erschossener Mann vermutlich Attentäter +++

Die tödlichen Anschläge auf eine Diskussionsveranstaltung und eine Synagoge in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen sind nach Erkenntnissen der Polizei offenbar von ein und demselben Täter verübt worden. Bei dem Täter handele es sich offenbar um den Mann, der in der Nacht von Polizisten erschossen wurde, erklärt die Polizei. Darauf deuteten Bilder aus Überwachungsvideos.

+++ 8.22 Uhr: Polizei: Mann war Einzeltäter +++

Die dänische Polizei geht davon aus, den Attentäter von Kopenhagen getötet zu haben. Sie gehe zudem davon aus, dass es sich um einen Einzeltäter handele. Es gebe keine Hinweise auf weitere Verdächtige.

+++ 7.29 Uhr: Schüsse vor Synagoge +++

Die Schüsse vor einer Synagoge in Kopenhagen treffen einen jungen jüdischen Wachmann in den Kopf und töten ihn. Das sagt der Vorsitzende der jüdischen Gemeinde, Dan Rosenberg Asmussen, dem Sender TV2 News. "Er war Mitglied der jüdischen Gemeinschaft und kontrollierte die Menschen, die in die Synagoge zur Feier einer Bar Mitzwa kamen", sagt Asmussen. Dem Angreifer sei es nicht gelungen, in das Gebäude zu gelangen, wo etwa 80 Menschen versammelt waren. Nach Angaben von Asmussen hatte die jüdische Gemeinde die Sicherheitsvorkehrungen nach den islamistischen Terroranschlägen in Paris Anfang Januar verstärkt.

+++ 7.20 Uhr: Polizei erschießt Mann +++

Nach den tödlichen Schüssen vor einer Synagoge in Kopenhagen erschießt die Polizei einen Mann. Dieser habe zuerst auf Beamte geschossen und sei dann von Polizisten getötet worden, teilt die dänische Polizei mit. Die Polizei prüfe, ob der Getötete für die Angriffe auf das Kulturzentrum Krudttönden und die Synagoge in der Krystalgade verantwortlich sei.

Die dänische Polizei sucht mit einem massiven Aufgebot nach dem Attentäter

Die dänische Polizei sucht mit einem massiven Aufgebot nach dem Attentäter

+++ 4.31 Uhr: Verletzter stirbt nach Angriff vor Synagoge +++

Der nach einer Schießerei vor der Synagoge mit mehreren Kopfschüssen verletzte Mann ist nach Angaben der Polizei gestorben. Er habe die schweren Verletzungen nicht überlebt, teilen die Behörden mit.

+++ 3.03 Uhr: Zeuge von Anschlag: "Völlig unwirklich"

Ein Zeuge des Terrorangriffs auf das Kulturcafé beschreibt die dramatischen Szenen als "völlig unwirklich". "Ich hätte mir nicht in meiner wildesten Fantasie vorstellen können, dass das hier passieren könnte", sagt Dennis Meyhoff Brink dem dänischen Fernsehen. Der Satireforscher der Kopenhagener Universität hatte als einer von etwa 35 Gästen an einer Diskussionsveranstaltung zum Thema Meinungsfreiheit teilgenommen.

Laut Meyhoff Brink wurden um die 30 Schüsse auf das Café abgefeuert. Die Besucher seien panisch geworden, hätten sich versteckt oder versucht, aus dem Gebäude herauszukommen. Die Besucher wurden in einem Bus von dem Tatort zu Polizeibefragungen gebracht. Sie wurden von Psychologen betreut.

+++ 2.31 Uhr: Polizei nimmt Person nahe Synagoge fest +++

Die Polizei nimmt in der Nähe der Synagoge eine Person fest. Nach Angaben einer Reporterin der Deutschen Presse-Agentur tragen mehrere Polizisten den Mann zu einem Einsatzwagen.

+++ 2.03 Uhr: USA bieten Dänemark Hilfe bei Ermittlungen an +++

Die US-Regierung verurteilt den Terrorangriff in Kopenhagen und bietet Hilfe bei den Ermittlungen an. "Wir sprechen den Familienangehörigen des getöteten Opfers unsere Anteilnahme aus, und unsere Gedanken gelten den Verletzten bei dieser Attacke", erklärt die Sprecherin des nationalen Sicherheitsrates, Bernadette Meehan. Die USA stünden in engem Kontakt mit den dänischen Stellen und seien "bereit, jede nötige Hilfe bei der Untersuchung zu leisten".

Beamte der Bundespolizei kontrollieren auf dem Autobahnrastplatz Handewitt an der A7 Fahrzeuge aus Dänemark

Beamte der Bundespolizei kontrollieren auf dem Autobahnrastplatz Handewitt an der A7 Fahrzeuge aus Dänemark

+++ 1.55 Uhr: Bundespolizei kontrolliert Autos auf A7 +++

Die Bundespolizei kontrolliert gezielt Fahrzeuge aus Dänemark. Auf der Autobahn 7 werden in Höhe Rastplatz Handewitter Forst Sperren errichtet und der Verkehr über den Parkplatz geleitet. Dort kontrollieren die Beamten Fahrzeuge aus Dänemark. "Die Bundespolizei unterstützt die Fahndungsmaßnahmen", sagt ein Sprecher der Bundespolizei.

+++ 1.34 Uhr: Drei Verletzte bei Schüssen vor Synagoge +++

Wie die Polizei mitteilt, werden durch die Schüsse vor einer Synagoge mindestens drei Menschen verletzt, darunter auch zwei Polizisten.

+++ 1.32 Uhr: Bill de Blasio spricht mit Kopenhagens OB +++

+++ 1.30 Uhr: Weitere Schießerei in Kopenhagen +++

Nach dem mutmaßlichen Anschlag in Kopenhagen kommt es zu einer weiteren Schießerei an einer Synagoge der Stadt. Dabei sei einer Person in den Kopf geschossen worden, zwei Polizisten wurden verwundet, teilt die dänische Polizei mit. Der Angreifer habe zu Fuß flüchten können. Ob es einen Zusammenhang mit der Tat vom Samstag gebe, sei noch unklar.

mka/DPA/AFP/Reuters / DPA / Reuters