HOME

"Godspeed, John Glenn. Ad astra.": US-Legende und Raumfahrtpionier John Glenn verstorben

Amerika verabschiedet sich von einer Legende. John Glenn war einer der "besten und mutigsten Männer, die ich je kennengelernt habe", sagt Außenminister John Kerry. Am Donnerstag starb der Astronaut im Alter von 95 Jahren.

US-Legende und Raumfahrtpionier John Glenn im Oktober 1998 am Kennedy Space Center in Orlando

US-Senator und Astronaut John Glenn im Oktober 1998 am Kennedy Space Center in Orlando

John Glenn: US-Raumfahrtpionier, Politiker, Legende. Am Donnerstag starb der Astronaut im Alter von 95 Jahren, wie die John-Glenn-Hochschule im US-Bundesstaat Ohio mitteilte. Glenn war 1962 der erste US-Astronaut in der Erdumlaufbahn. Allerdings hatten die USA im Wettlauf um den ersten Menschen im All verloren: Als erster Mensch war wenige Monate zuvor der Kosmonaut Juri Gagarin um die Erde gekreist.

Barack Obama: "Die USA verlieren eine Ikone."

Glenn schrieb aber gleich zwei Mal Raumfahrtgeschichte: Im Alter von 77 Jahren wurde er der älteste Astronaut, der jemals ins All reiste. Er umkreiste 1998 an Bord der Weltraumfähre "Discovery" 134 Mal die Erde. "Godspeed, John Glenn. Ad astra", schrieb die US-Raumfahrtbehörde Nasa und wiederholte damit die berühmten Worte des Funkspruchs von Glenns Astronautenkollege Scott Carpenter, bevor Glenn am 20. Februar 1962 die Erde umrundete.

Mit Glenns Tod hätten die "USA eine Ikone und Michelle und ich einen Freund verloren", erklärte US-Präsident Barack Obama. Glenn habe Generationen von Wissenschaftlern, Ingenieuren und Astronauten inspiriert, die die Menschen eines Tages bis zum Mars bringen würden. Die Nasa bezeichnete Glenn in ihrem Nachruf als "wahren amerikanischen Helden".

John Glenn gehörte zu den "Original Seven"

US-Außenminister John Kerry würdigte den Raumfahrtpionier als "einen der besten und mutigsten Männer, die ich je kennengelernt habe". Der designierte Präsident Donald Trump erklärte, Glenn sei "eine echte amerikanische Legende". Mit John Glenn ist nun auch der letzte der "Original Seven", der sieben allerersten US-Astronauten, gestorben.

Glenn trat 1943 in die US-Armee ein und wurde zum Kampfpiloten ausgebildet. Er diente im Ersten Weltkrieg im Pazifik und später im Korea-Krieg. 1957 vollendete er den ersten Nonstop-Ultraschallflug von Los Angeles nach New York. 1952 wurde er Astronaut.

Bis ins hohe Alter aktiv

Glenn machte nach seiner Raumfahrt- eine Politikerkarriere. Von 1974 bis 1998 war er Senator der Demokraten in Washington. Zweimal bewarb er sich um eine Präsidentschaftskandidatur. Bis ins hohe Alter hielt er sich körperlich fit, um für einen möglichen weiteren Weltraumeinsatz bereitzustehen. In den vergangenen Jahren ließ Glenns Gesundheit dann stark nach, vor zwei Jahren wurde er am Herzen operiert. Eine Woche vor seinem Tod wurde er nach Angaben des John Glenn College of Public Affairs in eine Krebsstation eingeliefert.


sve / AFP
Themen in diesem Artikel
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(