Am Vormittag stieg der Preis für eine Feinunze Gold auf einen neuen Rekord von 4967,34 Dollar (gut 4230 Euro), fiel bis Mittag aber wieder leicht. Eine Feinunze Silber wurde zeitweise zum Rekordpreis von 99,38 Dollar gehandelt - auch hier fiel der Preis bis Mittag wieder.
"Geopolitische Risiken und die atypische US-Präsidentschaft halten die Nachfrage nach dem gelben Metall hoch", erklärte XTB-Analystin Kathleen Brooks. Dazu kommt Analyst Stephen Innes zufolge die Unsicherheit über die Unabhängigkeit der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) - die US-Justiz hat Ermittlungen gegen Fed-Chef Jerome Powell eingeleitet, nach Powells Aussage, weil er Trumps Forderungen nach stärkeren Zinssenkungen nicht nachgibt. Generell sichern sich Anlegerinnen und Anleger mit Gold und Silber auch gegen die Inflation und Staatsverschuldung ab.