Unesco: Mehrheit der Staaten hat Einschränkungen für Handygebrauch in Schulen

Schülerin mit Handy
Schülerin mit Handy
© AFP
Die Mehrheit aller Staaten weltweit hat laut einer Erhebung der Unesco Einschränkungen für den Handygebrauch in Schulen erlassen. In 58 Prozent aller Länder gelten unterschiedlich strenge nationale Regeln für den Gebrauch von Mobiltelefonen in Schulen bis hin zum Totalverbot, heißt es in einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht der UN-Bildungs- und Kulturorganisation. 

Innerhalb von drei Jahren habe sich der Anteil der Länder mit Handy-Einschränkungen oder -Verboten verdoppelt, hieß es dem Bericht weiter. Im Juni 2023 gab es demnach erst in 24 Prozent der Staaten solche Regeln. Der starke Anstieg zeige, dass die Debatte um Handys in Schulen "eindeutig ein wichtiges Thema in der Bildungspolitik geworden ist", erklärte die Unesco.

Während in manchen Staaten ein komplettes Handyverbot während des gesamten Schultags gilt, ist in anderen das Mobiltelefon nur im Klassenzimmer verboten, heißt es weiter in dem Unesco-Bericht. Die Vielfalt der Herangehensweisen - von nationalen Regeln bis hin zu regional geltenden Einschränkungen - zeige, dass die Länder "noch auf der Suche nach einer guten Balance zwischen der Verringerung von Ablenkung und der Vermittlung einer verantwortungsvollen Nutzung von Technik" für die Schüler seien, erklärte die Unesco. 

AFP

Mehr zum Thema