Wider Erwarten leer aus ging der Film "Marty Supreme", in dem Timothée Chalamet einen an die Weltspitze strebenden Tischtennisspieler spielt. Lauter Jubel brach hingegen im Londoner Southbank Centre aus, als der britische Schauspieler Robert Aramayo für seine Rolle in "I Swear" die Bafta-Trophäe für den besten Schauspieler erhielt und damit Chalamet und DiCaprio übertrumpfte. Der Film basiert auf einer wahren Geschichte: Aramayo spielt darin einen Schotten, der unter dem Tourette-Syndrom leidet.
Die Bafta-Trophäe für die beste Schauspielerin erhielt die Irin Jessie Buckley für ihre Darstellung von Shakespeares Ehefrau Agnes in dem Film "Hamnet". In dem britischen Historiendrama geht es um die Trauer von William Shakespeare und seiner Frau um ihren Sohn. Die 36-jährige Schauspielerin Buckley gilt auch als große Favoritin bei der Oscar-Verleihung.
Als bester nicht englischsprachiger Film wurde das Drama "Sentimental Value" ausgezeichnet. Die norwegisch-französisch-dänisch-deutsch-schwedische Koproduktion war Mitte Januar mit dem Europäischen Filmpreis ausgezeichnet worden. "Frankenstein" von Guillermo del Toro wurde in London dreifach ausgezeichnet in den technischen Kategorien.