Am Timmendorfer Strand liegt weiter ein gestrandeter Buckelwal in der Ostsee, sein Schicksal ist ungewiss. Experten kämpfen um sein Leben. Alle Entwicklungen im stern-Newsblog.
An der schleswig-holsteinischen Ostseeküste kämpfen Dutzende Helferinnen und Helfer um das Leben eines Buckelwals. Das Tier ist auf einer Sandbank gestrandet und kann sich aus eigener Kraft nicht befreien.
Verfolgen Sie die Rettungsaktion im stern-Newsblog:
Wichtige Updates
Kai Müller
Wie stehen denn nun die Chancen für den Wal, ganz realistisch betrachtet? Carsten Manheimer von der Meeresschutzorganisation Sea Shepard schätzt das dem stern gegenüber so ein:
„Meiner Meinung nach können die Rettungsmaßnahmen durchaus funktionieren. Einen Graben zum Wal auszuheben, würde dem Tier den Weg in tiefere Gewässer wesentlich erleichtern und im Gegensatz zum aktiven Ziehen, Schleppen oder Drücken verhindern, dass das Tier ungewollt in tiefes Wasser gelangt. Wenn das Tier ausreichend Kraft hat, kann es durch den Kanal selbstständig hinausschwimmen.“Carsten Manheimer
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Kai Müller
Übrigens: Auch international scheint der Wal zu interessieren. Presse aus Italien und Frankreich ist zugegen.
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Kai Müller
Die bisherigen Baggerungen waren nach neuesten Informationen lediglich zur Probe, um zu sehen, wie sich die Geräte im Wasser verhalten. Alle Helfer, die Baggerführer und die Feuerwehr wärmen sich nun noch einmal auf. Um 9.30 Uhr soll es dann richtig losgehen.
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Kai Müller
Auf diesem Bild sind vorne die Helfer mit dem Bagger zu sehen – hinten der Wal.
Kai Müller / stern
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Kai Müller
Derzeit läuft eine Tagesbesprechung mit Feuerwehr, Bürgermeister und Rettern. Die Baggerarbeiten werden voraussichtlich mehrere Stunden dauern.
Die Wetterverhältnisse sind derzeit günstiger als gestern Abend. Auch der Wasserstand ist etwas höher, sodass die Rettung zumindest daran nicht scheitern sollte.
Die Wetterverhältnisse sind derzeit günstiger als gestern Abend. Auch der Wasserstand ist etwas höher, sodass die Rettung zumindest daran nicht scheitern sollte.
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Kai Müller
Jetzt zum Sonnenaufgang sieht man den Wal bereits wieder seine Fontänen machen. Vereinzelt sind auch erste Schaulustige gekommen. Drücken wir die Daumen, dass es heute klappt und der Wal wieder ins offene Meer kommt.
Kai Müller / stern
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Kai Müller
Niendorf und der Wal – Tag vier: Die Bagger sind bereit
Guten Morgen von der Lübecker Bucht. Das Wichtigste zuerst: Der Wal hat die Nacht überstanden. Langsam werden nun die schweren Bagger angeworfen, um einen neuen Befreiungsversuch zu starten.
Kai Müller / stern
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Kai Müller
Noch einmal tief ausatmen – damit ist auch Tag drei für den Wal und alle Helfer und Zuschauer langsam vorbei. Die letzten Wal-Beobachter packen zusammen, das Ordnungsamt koordiniert eine Nachtwache, und alle hoffen auf morgen. Zum Sonnenaufgang soll der Wal befreit werden. Drücken wir die Daumen, dass das gut klappt. Ich werde an dieser Stelle wieder für den stern vor Ort berichten.
stern
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Kai Müller
Nächster Rettungsversuch am Donnerstag zum Sonnenaufgang
Liebe Leserinnen und Leser, die Gerätschaften sind da, aber für einen heutigen Rettungsversuch ist es laut Experten schon zu spät, bald geht die Sonne unter. Dafür soll es am morgigen Donnerstag in aller Frühe weitergehen: Zwischen 5.30 Uhr und 6.00 Uhr, mit Beginn der Morgendämmerung, wollen die Helferinnen und Helfer es versuchen.
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Kai Müller
Ein zweiter Lkw bringt soeben die Pontons. Ob sie heute oder erst morgen ins Wasser gelassen werden, ist noch unklar.
stern
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Kai Müller
Jetzt trifft endlich der zweite Bagger ein.
stern
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Daniel Wüstenberg
Die Wasserstände in der Lübecker Bucht steigen wieder – und die könnten dem Buckelwal helfen. Der Ozeanograph Xaver Lange vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) sagt der Deutschen Presse-Agentur (DPA): „Verschiedene Modellprognosen gehen davon aus, dass die Wasserstände am Donnerstag im Tagesverlauf wieder steigen werden und in der Nacht zu Freitag und Freitag im Tagesverlauf Werte von bis zu 20 Zentimeter bis 30 Zentimeter über NHN erreichen.“
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Kai Müller
Das Thema Wal ist in Niendorf in aller Munde. Ein Mann bestellt an einer Fischbude ein „Walfisch-Brötchen“, worauf ihm die Verkäuferin entgegnet: „Haben wir noch nicht.“
Wale sind aber natürlich Säugetiere – und keine Fische. Der Unterschied liegt darin, dass Wale mit der Lunge Luft atmen, warmblütig sind, lebendige Junge gebären und diese mit Muttermilch säugen. Fische dagegen atmen durch Kiemen unter Wasser, sind wechselwarm und legen meist Eier. Zudem besitzen Wale waagerechte Schwanzflossen, Fische aber senkrechte.
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Kai Müller
Wie können gestrandete Wale „normalerweise“ gerettet werden?
Das enorme Gewicht der Meeressäuger macht es äußerst schwierig, gestrandete Wale aus flachem Wasser oder von Sandbänken zurück ins offene Meer zu bringen. Aus eigener Kraft schaffen es die Tiere meist nicht, sich zu befreien. Laut Almut Neumeister vom Deutschen Meeresmuseum kommen dabei Hilfsmittel wie Luftkissen oder Seile zum Einsatz.
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Kai Müller
Stau bremst neuen Rettungsversuch aus
Laut Bürgermeister und Ordnungsamt steht der zweite Bagger im Stau. Eigentlich war geplant, um 15.30 Uhr mit dem Freilegen des Wals zu beginnen. Wahrscheinlich werden heute die Gerätschaften noch ankommen und vorbereitet, die eigentliche Aktion passiert aber wohl erst morgen.
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DPA
wue / epp / km / lw