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Wettbewerbswächter warnt vor zu viel Staatseinfluss auf EnBW

Der Chef der Monopolkommission, Justus Haucap, hat scharfe Kritik am Einstieg des Landes Baden-Württemberg beim Energiekonzern EnBW geübt.

Der Chef der Monopolkommission, Justus Haucap, hat scharfe Kritik am Einstieg des Landes Baden-Württemberg beim Energiekonzern EnBW geübt. "Ein Interessenkonflikt ist unabwendbar", sagte Haucap der "Berliner Zeitung" (Dienstagsausgabe). "Ordnungspolitisch ist das nicht sauber", sagte Haucap. Es müsse verhindert werden, dass die Energiekonzerne in eine ähnliche Lage wie die Deutsche Bahn gerieten. Dort werde der Wettbewerb auch deshalb nicht forciert, weil der Staat gut am Monopol der Bahn verdiene. Die unabhängige Monopolkommission berät die Bundesregierung zu wettbewerbsrechtlichen Fragen. Ihre Einschätzungen sind nicht bindend.

AFP / AFP