Die Zahl der Bedrohungen stieg demnach um 50 Prozent auf 33 Fälle. Die Zahl der Angriffe - darunter auch körperliche Attacken und das Werfen von Gegenständen - stieg um 78 Prozent auf 32 Fälle.
Die meisten Vorfälle geschahen im öffentlichen Raum, etwa auf der Straße mit 465 Vorfällen, in Bildungseinrichtungen mit 140 Vorfällen und im Internet mit 132 Vorfällen. In mehr als der Hälfte der Fälle handelte es sich um israelbezogenen Antisemitismus.
Familien- und Integrationsministerin Verena Schäffer (Grüne) erklärte, der massive Anstieg von antisemitischen Vorfällen erschüttere sie zutiefst. „Jüdinnen und Juden erleben in unserem Land immer häufiger Hass, Bedrohungen und Ausgrenzung.“ Es seien alle gefragt, antisemitischen Einstellungen entschieden entgegenzutreten, fügte Schäffer hinzu.