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Familienleben: Kinder und Medien: 13 Links für Eltern

Fernsehen, DVDs, Apps und Internet. Wie können Eltern gute und altersgerechte Kindermedien finden? Wir haben da ein paar Tipps.

Spielbar.de

Das Angebot der Bundeszentrale für politische Bildung bietet u.a. Rezensionen zu aktuellen Computerspielen und Apps. Die ausführlichen Besprechungen bestehen meistens aus subjektiven Spielbeschreibungen und weiteren objektiven Angaben, wie z.B. Altersempfehlungen. Die Beiträge sind leider nicht so gut recherchierbar wie in der DJI-Datenbank und es werden auch Spiele für ältere Jugendliche besprochen. So findet man beispielsweise den ab-18-Egoshooter neben dem niedlichen Puzzlespiel für Vierjährige. Außerdem gibt es auch noch eine große Anzahl an umfangreichen Fachartikeln und Praxistipps rund um das Thema Medienpädagogik, die auch für Eltern interessant sind.


gute-apps-fuer-kinder.de

Das Media Literacy Lab der Universität Mainz hat 2013 im Rahmen eines dreiwöchigen Online-Workshops eine lange Liste mit guten Kinder-Apps zusammengestellt. Die Vorauswahl trafen Medienpädagogen, danach wurden die Apps aber auch von Kindern und Eltern getestet und besprochen. Daraus entstand ein WIKI, in dem man alle Apps nachschlagen kann. Einige Apps werden auch als Podcast von Kindern besprochen. Das Archiv ist zwar nicht auf dem ganz neuesten Stand, umfasst aber viele Apps, die auch nach zwei Jahren noch empfehlenswert sind.


DJI-App-Datenbank

Das deutsche Jugendinstitut in München pflegt eine umfangreiche Datenbank mit Software und Apps für Kinder. Die Besprechungen, die von Medienpädagogen erstellt werden, sind ausführlich und hilfreich. Man kann die Datenbank sehr differenziert nach unterschiedlichen Kriterien, wie z.B. Betriebssystem, Jugend- und Datenschutz, Werbung, Genre oder Zielgruppe durchsuchen. Die umfangreiche Sammlung scheint auf einem aktuellen Stand zu sein.


handysektor.de

Der Name ist vielleicht ein bisschen unglücklich gewählt, klingt er doch eher nach unseriöser Klingelton-Abzocke. Dahinter verbirgt sich aber ein Projekt u.a. der Landesanstalt für Medien NRW. Das Portal richtet sich primär an ältere Kinder und Jugendliche, die sich selbst informieren wollen. Neben App-Besprechungen gibt es auch verständliche Informationen zu Themen wie Datenschutz, Abofallen oder Mobbing. Für Pädagogen und Eltern gibt es einen eigenen Bereich in dem Praxistipps und Infomaterial bereitgestellt werden.


TOMMI – Deutscher Kindersoftwarepreis

Der TOMMI wird seit 2002 verliehen und ist eine Initiative des Family Media Verlags. Unterstützt wird der Preis u.a. vom deutschen Bibliotheksverband und dem Kinderprogramm des ZDF. Eine Fachjury wählt Spiele aus unterschiedlichen Kategorien aus, die dann von Kindern vor Ort in zahlreichen deutschen Bibliotheken getestet und bewertet werden können. Die Gewinnerliste reicht von Konsolenspielen für Ältere bis hin zu Apps für Zweijährige und bietet jedes Jahr eine feine Empfehlungsliste für tolle, kindgerechte Angebote.


schule-apps.de

Das Projekt wird betrieben von einem engagierten Sonderschullehrer aus Heilbronn. Hier werden Apps erfasst, die für den pädagogischen Einsatz geeignet sind, v.a. also Lernsoftware. Die Datenbank umfasst knapp 300 Einträge, die nach speziellen, pädagogischen Kriterien bewertet werden und detailliert suchbar sind. Das Einsatzgebiet reicht von der Oberstufe bis hinunter zu Kindergärten. Zielgruppe sind natürlich v.a. Pädagogen, Lehrer und Erzieher. Interessierte Eltern finden aber auch einen guten Einstieg in den Bereich der Lernsoftware.


tablets-schule.de

Ähnlich wie schule-apps.de bietet dieses WIKI v.a. für Lehrer eine gute Einführung in das pädagogische Software-Angebot und liefert gleich noch praktische Tipps für den Einsatz im Unterricht mit. Die Liste der vorgestellten Programme ist mit momentan 36 Einträgen nicht gerade üppig, die Besprechungen sind aber recht ausführlich und informativ. Eltern von schon etwas größeren Grundschulkindern oder Teenagern können sich hier auch für private Zwecke ein paar gute App-Tipps abholen.


klicksafe.de

Ich bin ja etwas skeptisch gegenüber speziellen Suchmaschinen und Portalseiten für Kinder. Dahinter steckt immer irgendwie der Gedanke, das Kind in einem eingezäunte Garten vor dem restlichen, bösen Internet zu beschützen. Da die Kinder von sich aus irgendwann sowieso zu Google und YouTube wechseln werden, sollte man sie doch gleich dorthin lassen und sie lieber dabei begleiten, so lange man noch Einfluss hat.

klicksafe.de bietet u.a. so eine Portalseite (mit Einstiegen zu den Kindersuchmaschinen blindekuh.de, fragfinn.de und Helles Köpfchen). Kinder finden dort redaktionell aufbereitete Artikel und Linktipps. Im Hauptbereich der Seite gibt es für Eltern Informationen und Praxistipps rund um das Thema Medienerziehung und Internetnutzung für Kinder.


klick-tipps.net

Für Freunde des „sicheren“ Internets bietet klick-tipps.net eine ständig aktualisierte Liste „kindersicherer“ Seiten an. Außerdem findet man themenspezifische Linktipps und App-Empfehlungen. Neben dem umfangreichen Kinderbereich bietet die Seite auch Informationen für Eltern und Medienpädagogen. Die Seite wird betreut von professionellen Journalisten, Pädagogen und Kulturwissenschaftlern.


internet-abc.de

Das Internet-ABC wird von einem eigenen Verein betrieben, der von zahlreichen Landesmedienanstalten unterstützt wird. Die Seite richtet sich speziell an Kinder im Alter zwischen 6 und 12 Jahren. Die Tiere Eddy, Percy, Flizzy und Jumpy nehmen die Surfanfänger bei der Hand und erklären alles Wichtige zum Thema Internet. In einem interaktiven Spiel können die Kinder ihren Internet-Führerschein machen und im Elternbereich gibt es umfangreiche Informationen für die Erziehungsberechtigten.


meine-startseite.de

Hier können sich Kinder ihre eigene Startseite einrichten. Man kann verschiedene, vorgegeben Widgets platzieren und abspeichern. Es gibt Einstiegsmöglichkeiten zu einem eigenen Email-Account (mail4kidz), Suchmöglichkeiten, Spieletipps, TV-Empfehlungen und moderierte Chatmöglichkeiten.


FLIMMO

Herausgegeben vom JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis bewertet die Redaktion von FLIMMO das aktuelle (Kinder)-TV-Programm und ordnet alle Sendungen in die Kategorien „Kinder finden’s prima“, „Mit Ecken und Kanten“ oder „Nicht für Kinder“. Die besprochenen Inhalte sind sehr umfangreich und decken alle wichtigen, deutschen Fernsehsender ab. Außerdem bietet FLIMMO Specials zu Themen wie „Vermarktung von Fernsehfiguren“ oder „Fernseherziehung“ an und berichtet auch über Kino, Hörspiele, Computerspiele und Internet. Die monatlich erscheinende Print-Ausgabe liegt kostenlos z.B. in Bibliotheken oder anderen öffentlichen Einrichtungen aus. Neben der Webseite gibt es alle Inhalte auch noch in der kostenlosen FLIMMO-App übersichtlich nach TV-Sendern aufbereitet.


kinderfilmblog.de

Der Autor und Journalist Rochus Wolff schreibt in seinem Blog über das Thema Kinderfilme. Regelmäßig verschafft er einen Überblick über die aktuellen Kinostarts, empfiehlt Filme und interviewt interessante Menschen aus dem Themenumfeld.


Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?