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Unterhaltung: Links der Woche #164

Links, die uns diese Woche untergekommen sind und die wir für klickenswert halten, haben wir hier zusammengefasst.

Alleine die Ereignisse seit Freitag (Nizza, Türkei, Würzburg) können einen daran zweifeln lassen, ob es so eine gute Idee war, Kinder in die Welt zu setzen. Überall herrscht Zuspitzung, Angst, Vorurteile, und demokratische Selbstverständlichkeiten sind plötzlich nicht mehr so selbstverständlich. Heinrich Wefing denkt darüber nach, wie seine beiden Teenager-Kinder in so einer Zeit aufwachsen und warum das alles vielleicht auch eine Chance sein kann. Watson.ch hat zum Thema Terrorismus in Europa auch interessante, nicht mehr ganz aktuelle, Zahlen.


Neben der aktuellen, politischen Weltlage, gibt es aber viel konkretere Gründe für Frauen keine Kinder zu bekommen. Ebenfalls in der Zeit wird die Studie Was junge Frauen wollenausführlich vorgestellt.


Wir sollten unsere Kinder nicht wie ein Projekt betrachten mit möglichst erfolgreichem Endergebnis. Die Psychologin Alison Gopnik findet stattdessen, Eltern sollten wie Gärtner sein. Ab und zu gießen und ansonsten wachsen lassen.


Der bekannte Familientherapeut Jesper Juul hat sich zum ersten mal über den Einfluss von Smartphones auf den Beziehungsalltag in Familien geäußert. Viele seiner Argumente klingen plausibel, an einigen Punkten fühlte ich mich ertappt. Da wir uns momentan immer noch und immer wieder in einer Art digitaler Pubertät befinden und den Umgang mit den neuen Kommunikationsmöglichkeiten im Alltag immer wieder neu erlernen und regeln, finde ich einige seiner Vorschläge auf jeden Fall bedenkenswert. Patricia Cammarata hat sich auch Gedanken gemacht und hier gibt es zum Beispiel einen schicken Ladetresor für die Familiensmartphones (den ich vor ein paar Monaten noch wesentlich skeptische betrachtet habe). Für Funkstille beim Abendessen.


Passend zu den digitalen Erziehungstipps von Jesper Juul kommt der Kurzfilm A social Life. Wenn das Leben nur noch im Smartphone statt findet.


Eher rückwärtsgewandte Rechtsausleger-Politiker machen 40 Jahre Feminismus dafür verantwortlich, daß immer weniger Kinder geboren werden. Ganz im Gegenteil, sagt Nils Pickert. Es braucht noch viel mehr Feminismus und gesamtgesellschaftliche Lösungsansätze. Auch von Männern.


Die Firma Anki, die bisher vor allem mit ihrer neuartigen Autorennbahn Anki Overdrive ein bisschen Innovation in die Kinderzimmer gebracht hat, kündigt einen kleinen Spielzeugroboter an, der WALL-E aus dem gleichnamigen Pixar-Film ähnelt. Cozmo soll angeblich sogar ein emotionales Eigenleben entwickeln. Im in einem kurzen Werbevideo kann man sich einen ersten Eindruck davon machen.


Wie wird Bildung und Wissensvermittlung in 20 Jahren aussehen? Der Germanistikprofessor Fritz Breithaupt wirft einen Blick in die Zukunft und sieht individuell angepasste Lernprogramme. Vermittelt von Maschinen.


Wie man Maschinen programmiert, wird in Zukunft immer wichtiger werden und auch wenn bestimmt nicht jedes Kind Programmieren lernen muss, die Möglichkeiten bestimmte Programmiertechniken schon in jungen Jahren zu erlernen nehmen stetig zu. Google startet mit Project Bloks eine Hardware-Plattform für „greifbares Programmieren“. Kinder sollen mit unterschiedlichen „echten“ Materialien erste Grundprinzipien der Programmierung erlernen können.


Baustellen und Müllabfuhr. Weniges fasziniert kleine Kinder mehr und führt häufig zu ersten, sehr frühen Berufswünschen. Hier sind acht Kinder, die ihren Müllmann cool finden.


Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.