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Frage Nummer 3000109475 Gast

Abstand bei Word nach eingezogenem Zitat

Hallo zusammen,

ich habe folgendes Problem. Bei meiner Arbeit ist der Haupttext in Schriftgröße 12 mit 1,5-fachem Zeilenabstand geschrieben. Längere Zitate müssen eingerückt, in Schriftgröße 10 und mit einfachem Zeilenabstand verfasst werden.
Nun funktioniert mit der Enter Taste der Umbruch von Fließtext zu Zitat ohne Probleme - es entsteht ein Absatz wie im normalen Text auch. Möchte ich allerdings wieder vom einzeiligen Zitat zum 1,5-zeiligen Fließtext per Umbruch einen Absatz machen, so ist dieser sichtbar kleiner als vor dem Zitat. Ich komme einfach nicht darauf, wie die Abstände vor und nach dem eingerückten Zitat identisch gemacht werden können.

Ich hoffe, die Frage ist nicht zu abstrakt gestellt und man kann es sich einigermaßen vorstellen... Danke vorab für die Hilfe :)
Antworten (12)
Cheru
In der Absatzformatierung von Word gibt es doch den Punkte "Abstand nach". Falls der nicht brauchbar ist, könnte man zwei den zu kleinen Zeilenabständen einfügen und einen der beiden auf 0.5 stellen.
Dorfdepp
Vielleicht keine professionelle, aber eine praktikable Lösung, nach der Methode, dass ein Text erst geschrieben und dann designt wird.

Du schreibst deinen Text und das Zitat im 12er Modus und nach dem Zitat wieder weiter im Text. Anschließend markierst du das Zitat und änderst Schriftgröße und Zeilenabstand. So bleibt die Formatierung für den Text erhalten.
ing793
1,5-facher Zeilenabstand ist bei verschiedenen Schriftgrößen eben verschieden groß.
Um beide identisch zu halten, musst du m. E. vor dem zweiten Zeilenumbruch (also nach dem Zitat) wieder zurück in die größere Schrift wechseln. Setz den Punkt nach dem Zitatende schon auf 12 und mache danach den Zeilenumbruch.
Dorfdepp
Ich korrigiere meine Aussage von 12:12 dahingehend, dass die von mir beschriebene Methode, erst den Text zu schreiben und dann zu designen, die professionellste überhaupt ist.

Es ist stümperhaft, vor jeder Aktion die Formatierung umzustellen und danach wieder zurückzustellen.

Man schreibt seinen Text fertig, oder macht bei längeren Texten Teilabschnitte. Dann markiert man alle Zitate und versieht sie mit Schriftgröße, Zeilenabstand und Einzug. Im nächsten Schritt markiert man ggf. alle Überschriften und setzt sie in den Fettdruck. Im nächsten Schritt markiert man ggf. alle Passagen, die kursiv erscheinen sollen und ändert sie in einer einzigen Aktion.

So geht das am effektivsten.
Lempel
Dorfdepp,
beide deine Antworten sind zum größten Teil korrekt. Jedoch solltest du »Modus 12« und »professionell« durch andere Ausdrücke ersetzen.

Keine Person, die professionell mit Schrift umgeht, würde MS Word benutzen. Professionelle weltweit benutzen Adobe InDesign (plus Photoshop, Lightroom, Luminar und Photolemur für die Fotos und Illustrator für Vector Images). Vor einigen Jahren war es QuarkXPress.

Nur als kleines Beispiel der Zeilenabstand, wie in der Frage erwähnt.
Bei der Schriftgröße von 12pt hat man nur die Wahl zwischen 12/12pt oder 12/18pt oder 12/24pt.
12/15pt z.B. kann man nicht einstellen.
Bei 12/18pt bezeichnet die 12 die Schriftgröße und die 18 den Zeilenabstand.
Die Schriftgröße wird in Punkt gemessen oder point (pt). Kein Professioneller würde das »Modus 12« nennen.
Das verbietet natürlich niemanden, es so zu nennen.

Ich sage nicht, dass MS Word schlecht ist, denn es erfüllt seinen Zweck für Amateure, so wie ein Smartphone für Fotos benutzt wird.

Ich habe »MS Word:mac 2008«. Das benutze ich nur, wenn mir jemand etwas in diesem Programm rüberschickt. Und das ist sehr, sehr selten.
DerDoofe
Ja, ja ...
DerDoofe
Adobe InDesign plus Photoshop, Lightroom, Luminar und Photolemur für die Fotos und Illustrator für Vector Image. Die Konfiguration kostet weit mehr als 1000 Euro. Im Abo für ein Jahr! Ist also eher nichts für den durchschnittlichen User.
ing793
Auch wenn es mir schwer fällt, unseren Australier in Schutz zu nehmen - er sprach von professionellen Nutzern und da hat er Recht.
Lempel
DerDoofe,
nichts anderes habe ich geschrieben. Du bestätigst, dass MS Word ein Programm für Amateure ist.
Es ging mir in meinem Beitrag darum, dass Dorfdepp seine Begriffe »professionell« und »Modus 12« noch einmal überdenkt.
Ich habe ja nicht geschrieben, er soll diese Ausdrücke nicht mehr in dem Zusammenhang benutzen.

Ich weiß schon, was mit »Modus 12« gemeint ist. Den Ausdruck benutzen Leute, die von Schrift keine Ahnung haben.
Aber das ist ja nicht schlimm.
Zurzeit pissen wir alle noch gegen denselben Zaun. Und eines Tages pissen nur noch die Amateure.
Wenn denn da noch Zäune sind.

Dorfdepp
Und mir fällt es überhaupt nicht schwer, einfach "professionell" durch "versiert" zu ersetzen. Vielleicht habe ich mich zu laienhaft ausgedrückt, aber wenn dem Fragesteller geholfen ist, hat es seinen Zweck erfüllt.
Lempel
Stimmt, Dorfdepp. Gut gemacht.
Lempel
Oh je, ing793,
mich in Schutz nehmen.
Da fühle ich mich doch so richtig sicher 👶. Danke.