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Frage Nummer 3000124359 Gast

Deutsche Bahn behindert Menschen mit Mobilitätseinschränkungen

Warum bleiben besonders Menschen mit Behinderung bei der Deutschen Bahn auf der Strecke. Störungen bei der Organisation bei der Einstiegshilfe, kaputte Aufzüge, mangelndes Service Personal das bremmst die Gesellschaft aus. Nur die Deutsche Bahn der Mobilitätszentrale darf Menschen im Hublift transportieren. Vor ein paar Jahren durfte die Polizei und Sicherheitsdienst mit anpacken. Starke Kritik warum ist die DB nicht gewollt zu Helfen, absurde Gesetze verbieten der DB Menschen im Rolli zu Helfen. Sie darf nicht körperlich helfen, normalerweise ist das unterlassene Hilfeleistung. Auch ständig der Kommentar falls was passiert.... Der Mitarbeiter kann auch ohne anzupacken ausrutschen. Jeder Rollifahrer hat das Recht zu reisen, weder von Zeiten noch von Zügen. Personal sollte auf jeden Bahnhof und Uhrzeit, wenn Züge rollen verfügbar sein. Ohne große Anmeldung. Alle ICEs sollten in Zukunft stufen frei erreichbar sein. Nicht barrierezüge nach und nach auslaufen lassen. Ebenso die Bahnhöfe stufen frei.
Antworten (14)
ing793
es gibt kein Grundrecht auf "bahnfahren" auch nicht für Rolli-Fahrer.

Wo es funktioniert, ist es gut. Wo es nicht funktioniert, da bemüht man sich, bis dahin funktioniert es eben nicht.
Hefe
Es betrifft nicht nur Behinderte mit Rollstühlen, sondern auch Menschen mit Kinderwagen und Radler. Vor Jahren führte eine Mutter mit Kinderwagen auch der Presse vor, wie schlecht Unterführungen für sie ist. Jetzt wurde auch dieser Bahnhof saniert. Eingebaut wurden auf dieser Strecke statt schrägen Unterführungen Aufzüge, die sehr lange nicht funktionierten. Muss die DB Aufzüge bauen, statt wenn Platz ist, schräge Unterführungen? Hat die Aufzugfirma ein Monopol?
dschinn
Rollator!

Versuch mal als Rollatornutzer eine lange Schräge zu erklimmen.
Musca
sänk you for träveling
Musca
@Ing, Deine Antwort ist zynisch. Wir können auf den Mond fliegen und dort landen, Selbstfahrende Autos , kein Problem, fliegende Autos, auch kein Problem.
Rollifahrer im Alltag möchte ich nicht sein.
ing793
@Musca: wir können nicht auf den Mond fliegen, seit langem nicht mehr und auch nicht auf absehbare Zeit.
Von ein paar hochgezüchteten und nahezu unbezahlbaren Ausnahmen abgesehen haben wir weder selbstfahrende noch fliegende Autos.

Wenn ich Rollifahrer wäre, würde ich wohl am liebsten in den USA leben. Alles ebenerdig oder mit Rampen, große Türen, große Badezimmer, der Rest mit Aufzügen.
Das Problem mit den öffentlichen Verkehrsmitteln hat man dort tatsächlich recht selten, leider hauptsächlich, weil es sie nicht gibt.

D ist noch lange nicht so weit und ich möchte hier auch nicht mit Rolli leben müssen (genausowenig wie woanders, aber das ist ein anderes Thema).
Aber gerade die Bahn gibt sich erhebliche Mühe bei diesem Thema (und es ist kein einfaches).

Ich mag halt keine Heulsusen, selbst wenn ihr Schicksal zum Heulen sein könnte. Und das da oben ist eine. Kritik im Sinne von "nicht genug" ist natürlich erlaubt. Vorwürfe im Sinnen von "absichtlich verhindern" aber beleidigt die Mitarbeiter.
DerDoofe
Alkohol und Nikotin raffen die halbe Menschheit hin - und insbesondere Alkohol hindert am sinnvollen Aneinandereihen von Vokabeln.
StechusKaktus
Es gibt ca. 5.600 Bahnhöfe in Deutschland. Wie viele davon mit Rampe für Rollstuhlfahrer ausgestattet sind, ist mir nicht bekannt. Angenommen, es ist die Hälfte, so gibt es bei 2.800 Bahnhöfen das Risiko, dass Rollstuhlfahrer nicht selbstbestimmt das Gleis erreichen. Denn Aufzüge, sofern sie vorhanden sind, können ausfallen.
Der Fragesteller schlägt vor, Personal bereitzuhalten, damit die Selbstbestimmung erhalten werden kann. Wenn ich pro Bahnhof im Durchschnitt 5 Personen (3 Schichten, Urlaub, Krankheit) bezahlen muss, die jeweils 30.000,- Euro/Jahr bezahlt bekommen, so sprechen wir über zusätzliche Kosten für die Bahn von 420 Mio./Jahr.
Die Gesellschaft muss sich überlegen, dieses Geld auszugeben. Anderenfalls müssen wir Menschen mit Einschränkungen zumuten, mehr in die Planung zu investieren oder um Hilfe von anderen Menschen zu bitten.

Aus Kosten-Nutzen-Erwägungen liegt mir der zweite Weg näher. Es gibt ja nicht nur Mobilitätseinschränkungen, die zu höherem Planungsaufwand führen. Auch andere Gruppen sind betroffen. Arme Menschen/Studenten können auch nicht jeden Zug nehmen und müssen mehr Zeit einplanen. Abgesehen davon erlebe ich meine Umwelt als sehr hilfsbereit. Es finden sich üblicherweise schnell zwei Menschen, die den Rollstuhl samt Fracht die Treppe hochbringen.
Das funktioniert aber weniger durch das Einfordern als um die Bitte um Hilfe.
rayer
Ich verstehe nicht um was es hier geht. Laut Website der DB sollte es problemlos sein.
Hefe
Es mag technische Probleme geben, wenn eine Rampe nicht gebaut werden kann.
Es ist ein Unterschied, ob der Bahnhof in einer bevorzugten Stadt wie z. B. Baden-Baden steht, oder in einer mittleren Großstadt. Selbst in den größten Aufzug haben höchstens 8 Personen mit Kleingepäck Platz. Ich verstehe, dass größere Gruppen von Senioren Busreisen bevorzugen. Meine Frage war, ob die DB Aufzüge bauen muss. Neue Aufzüge sollten sofort betriebsbereit sein. Wer erlebt hat, dass der zu kleine Aufzug oder die Rolltreppe wochenlang wegen fehlenden Ersatzteilen nicht benützt werden kann, wird nie wieder Bahn fahren wenn man nicht muss oder sich nach einer Rampe sehnen, die in 30 Jahren neu geteert wird. In meiner Stadt wurde vor Jahren von Blinden, Radlern, Menschen mit Gepäck und Kinderwagen und sonstigen Behinderten getestet. Selbst eine Zusage des letzten Bahnpräsidenten hat nichts bewirkt.
ing793
Bei uns ist der Bahnhof vor zwei Jahren komplett erneuert worden: eine Brücke über die Gleise, Aufzüge vom Parkplatz auf die Brücke und von dort auf die Gleise.

Ich glaube, bis heute hat es nur eine handvoll Tage gegeben, an dem alle Aufzüge funktioniert haben. Nicht, weil die Aufzüge schlecht wären.
Sie werden mutwillig zerstört und bis die Ersatzteile da sind, dauert es zwei Monate. Dann funktioniert der Aufzug zwei Tage, bevor der nächste Jugendliche seine Männlichkeit im Suff zeigen muss.

Vorher waren da nur Treppen zur Unterführung unter die Gleise, da ging mit Rolli gar nichts (und bei Nacht hat man sich das als Frau zweimal überlegt).
Jetzt ist es zumindest hell und einmal im Monat funktionieren alle Aufzüge.
StechusKaktus
@rayer: Gast sieht sich von der Bahn auch schon dann behindert, wenn er /sie sich 24h vorher anmelden muss, um Hilfspersonal bereitgestellt zu bekommen.
Deshalb löst das Angebot der Bahn das Problem nicht.
Gast fordert Servicepersonal auf jedem Bahnhof zu jeder Uhrzeit, zu der Züge fahren.
rayer
@Stechus
Unter den Umständen soll die DB 1 Euro Jobber hinstellen. Was unsere Gemeinden auf Friedhöfen und Parkanlagen können, sollte für die DB kein Problem sein.
rayer
Ach so ich vergaß, Ironiewimpel ist gesetzt.