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Noch Fragen?

Frage Nummer 3000020821 Erdbeerfeldheld

Kriegsflüchtlinge

Wo zieht man die Grenze zwischen Kriegsflüchtlingen und Wirtschaftsflüchtlingen?
Letzte machen meiner Meinung nach den ganz großen Teil aus und sollten lieber ihr eigenes Land (wieder)aufbauen so wie es meine (unsere)Großeltern getan haben als hierzulande die Hand aufzuhalten.
Antworten (53)
Gast
Aristoteles hat mal gesagt, Das vollkommene Glück eines jeden Menschen liegt in der ungehinderten Ausübung seiner hervorstechenden Eigenschaften!

Warum in drei Teufels Namen helfen wir diesen Ländern nicht, ihren Menschen diese Möglichkeiten zu bieten? Statt hier für Wirtschaft und Wohlstand zu sorgen, streitet man sich über Dinge, wie Religion, die nicht bewiesen sind! Oder glaubt ein halbwegs intelligenter Mensch die Märchen von Jesus und seinen Wundern? Als die Menschheit zumeist noch nicht lesen und schreiben konnte, war man mit diesem Blödsinn noch weit vorn. Religion gehört weltweit in der Öffentlichkeit verboten! Dafür haben sich Millionen von Menschen den Schädel eingeschlagen.

Wir bräuchten uns eigentlich keine Gedanken um Wirtschaftsflüchtlinge machen, wenn alle verantwortlich handeln würden.
Dorfdepp
Geben uns jetzt schon die Primitiven die Antworten auf die Fragen des Lebens? Wohin soll das führen?
Gast
Ohje der Depp des Dorfes!
Dorfdepp
Ach Hackus, wie bist du gescheit. Musst du dein Superhirn auf der Schubkarre vor dir her fahren, weil es der Hals nicht mehr tragen kann?
Gast
@ DORFDEPP

Folgendes Zitat von Albert Einstein fällt mir zu dir ein:

Die Dummheit und der Weltraum sind unendlich, bei zwetetem bin ich mir noch nicht ganz sicher.
Der_Denis
Hackus, selten so ein Blödsinn gelesen, da lohnt sich nicht mal das diskutieren.
bh_roth
Meine persönliche Meinung:
Ein Kriegsflüchtling ist eine Person, dessen Leben in seinem Heimatland durch Krieg bedroht ist. Er flüchtet in ein sicheres Land. Sobald er seinen Fuß auf den Boden eines sicheren Landes stellt, ist die Lebensgefahr beseitigt. In dem Moment endet seine Flucht. Entscheidet diese Person sich nun aus eigenen freien Stücken, dieses Land zu verlassen, um in ein wirtschaftlich besser gestelltes Land zu reisen, weil er sich dort ein besseres Leben vorstellt, wird aus dem Kriegsflüchtling ein Wirtschaftsflüchtling.
So verlieren in meinen Augen alle, die z.B. in Griechenland ankommen, und der Einladung Muttis folgen, nach Deutschland zu kommen, ihren Status als Kriegsflüchtlinge, weil es keinen Grund mehr gibt, weiter zu flüchten. Sie werden zu Personen, die aus wirtschaftlichen Gründen weiterreisen.
Gast
alles erklärt. gut. danke.
Nächste Sau, um sie durch das Dorf zu treiben.
StechusKaktus
Ich teile die Auffassung von bhroth. Die political correctness in diesem Land verbietet die Fragestellung aber.
Gast
Ein Kriegsflüchtling ist jemand, der nicht im Kugelhagel sterben will. Ein Wirtschaftsflüchtling ist jemand, der nicht verhungern will.
Warum ist es manchen so wichtig, da zu unterscheiden, vor welchem Tod jemand flüchtet?
Amos
Dann können wir ja ganz Afrika zu uns einladen. Denn beides trifft zu. Ob Deutschland allerdings 1,111 Milliarden schaffen wird, bezweifel ich.
Gast
Amos, übertreib nicht. Erstens hat Mutti niemand "eingeladen". Die Leute waren von sich aus auf dem Weg. Zweitens ist keiner von denen einfach so von zu Hause weg. Auch die lieben ihre Heimat. Drittens: Was sollten die Afrikaner hier, die in ihrer Heimat zurecht kommen und sich dort wohl fühlen?
Amos
Ich betreibe keine Diskussion mehr, sondern setze bei solchen Themen nur noch Statements.
Gast
Statements? Dass Du diskussionsunfähig bist, ist nichts neues. Aber Deine Statements sind nichts weiter als hohle Phrasen, die Du gerne beim Lutz Bachmann auf der Bühne vorbringen kannst. Hier hingegen sind sie schlicht unseriös.
Amos
Ja, ja ...
Dorfdepp
Ich will bh_roths Darstellung noch um einen Aspekt erweitern. Familien flüchten vor dem Krieg in sichere Ländern. Dort ist es leider nicht so komfortabel wie gewünscht, also "flüchten" die jungen Väter weiter nach Europa, um ihre Familien später nachkommen zu lassen. Demnach sind es Wirtschaftsflüchtlinge, denn ihre vorerst zurück gelassenen Familien sind dort in Sicherheit und verhungern auch nicht.
Dorfdepp
@ Hackus
Deine Meinung über Religion war überflüssig, das hat mit dem Thema nichts zu tun. Wenn du dir aber ein Urteil über Dinge erlaubst, die du nicht kennst und von denen du nichts verstehst, wirkt es einfach nur dümmlich und peinlich.
Gast
@Dorfdepp: Verstehe ich Dich richtig: Wenn ein Flüchtling sagen wir mal Griechenland erreicht hat, hört der Bürgerkrieg in Syrien genau in dem Moment auf?
bh_roth
Ich hatte zwar geschrieben, dass ich nicht mehr auf Postings celsetes reagiere, aber folgendes kann nicht unwidersprochen hingenommen werden, weil es einfach nicht der Wahrheit entspricht. Zitat: "Erstens hat Mutti niemand "eingeladen". "
Wer das leugnet, erinnert mich an die Holocaust-Leugner. In der Sommer-Pressekonferenz der Kanzlerin zu aktuellen Themen am 31.08.2015 hat sie diese Einladung ausgesprochen.
.
Ich habe ja nichts dagegen, dass ehemalige Kriegsflüchtlinge weiter ziehen. Aber mich stört der Terminus. Wer aus einem sicheren Land weiter zieht, ist maximal Asylbewerber, aber kein Kriegsflüchtling mehr.
So, und nun bin ich wieder weg, zumindest, was die Beiträge von Celsete betrifft.
ing793
einerseits ist etwas dran an der Sichtweise von bh und Depp. Die unmittelbare und akute Lebensgefahr ist vorbei, wenn ich eine sichere Gegend erreiche.
Deswegen leben ja auch 2 Mio Syrer in der Türkei, 1 Mio im Libanon (bei übrigens gerade einmal 3 Mio Einwohnern). Der weitaus größte Teil ist innerhalb Syriens in andere Gegenden geflohen. Und ein paar Hunderttausend nach Europa.
Über mehr als drei Jahre hinweg haben wir uns hier in D auch ganz bequem in dieser Sichtweise gesuhlt. Wie die fette Made im Speck haben wir auf I und GR herabgeblickt, deren Hilferufe ignoriert und auf "Dublin" gepocht. Wir haben mit den Flüchtlingen doch nichts zu tun, sollen die Spaghettis doch sehen, wie sie damit fertig werden.
So lange, bis die irgendwann die Waffen gestreckt und angefangen haben, durchzureichen. Unsere bornierte Sichtweise holt uns jetzt ein und wir wundern uns, dass Europa nicht begeistert "hier" ruft, wenn jetzt wir um Hilfe rufen.
Ein Amos, ein Dorfdepp, ja selbst ein bh_roth tönen hier, dass man den Strom aufhalten müsse. Wer das ernsthaft sofort will, muss kurzfristig Truppen an die Grenze stellen und mit scharfer Munition illegale Grenzübertritte verhindern. Das muss Euch klar sein, dass das die Konsequenz ist. Wir werden unsere eigenen "Mauerschützen" bekommen, nur halt in die andere Richtung.
ing793
@bh_roth: ich habe mir jetzt die gesamte Sommer-Pressekonferenz vom 31.08.2015 im Wortlaut durchgelesen. Es ist mir nicht gelungen, die Einladung zu finden.
Ich erbitte Hilfestellung.
ing793
... dass Du übrigens die Leugnung der Einladung mit der Leugnung des Holocaust gleichsetzt, das habe ich jetzt hoffentlich völlig missverstanden.
"Völlig unakzeptabel" wäre ansonsten noch die diplomatisch freundlichste Antwort.
Gast
@bh_roth: Über den Terminus, dass ein Kriegsflüchtling, der nicht in sagen wir mal der Türkei ohne weitere Perspektiven in einem Zeltlager fest hängen will und deswegen weiter zieht, nun Kriegsflüchtling oder Asylbewerber ist, also über den Terminus kann diskutieren.
Die Ursache, der Bürgerkrieg in Syrien, bleibt weiter bestehen. Nun, der Terminus ist aber auch nicht so das Entscheidende.
Aber nun erkläre mir mal, worin die "Einladung" denn ersichtlich ist? Ich lese da nicht: "Syrer, kommt zu uns!"
Ich bezweifele auch, dass Merkel da irgendwo in den türkischen Zeltlagern oder anderswo Einladungskarten oder so verteilt hat. Woraus schliesst Ihr, dass das eine Einladung war? Können die Syrer in den türkischen Zeltlagern jetzt plötzlich Deutsch und zwischen den Zeilen lesen? Oder wie kommt Ihr auf diese Idee?
Gast
Übrigens, den Beitrag von bh_roth habe ich dem Stern gemeldet mit folgender Begründung:

Wenn ich eine Lüge der Rechtsextremen Deppen hier im Forum klar stelle, lasse ich mich anschliessend nicht auf eine Stufe mit Holocaustleugnern stellen von einem Idioten bh_roth.
Diese Äusserung stellt einen Straftatbestand dar.
rayer
Hier noch ein Bericht der "linken Lügenpresse". Das Kalkül der Radikalen scheint hier im Forum schon erste Früchte zu tragen.
Gast
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Zwei Attentäter von Paris hielten sich vor den Anschlägen offenbar in Syrien auf. Einer soll mit syrischem Pass nach Europa eingereist sein. Ermittlern zufolge war das Dokument gefälscht - dass es gefunden wurde, gehörte wohl zum Plan.
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als dies, gestern gepostet habe, als Vermutung, sind einige an der glatten Wand hoch.
Der Bullenbeiser.
Dorfdepp
@ ing793
Deine Vorwürfe sitzen. Es fällt mir schwer, Oskar Lafontaine als Zeugen zu benennen, aber der hat gesagt, dass wir uns in der Vergangenheit nicht um die Probleme anderer gekümmert haben, die jetzt unsere Probleme sind. Da hat die Politik gemauert (nicht wir, schade, dass man auf diesen Unterschied mittlerweile hinweisen muss). Wir, das Volk, hätten nicht gemauert, weil uns Stammtischbrüdern klar war, wer am Ende die Rechnung bezahlt, die etwas höher ausfällt als erwartet. Es fehlt nur deinerseits die Perspektive, was jetzt zu tun ist.
Dorfdepp
@ Hackus
Laut Pressemeldungen fliehen die Syrer hauptsächlich vor den Fassbomben Assads. Ich werde jetzt nicht nach Syrien fahren, um herauszufinden, ob das stimmt. Aber in Syrien herrscht ein weltlicher Bürgerkrieg und kein Religionskrieg, der IS ist dabei nur eine Komponente der Machtverteilung. Deine beleidigende Ausdrucksweise zeugt überdies davon, dass dir ziviliiesrte Umgangsformen fremd sind.
rayer
@dorfdepp
Warum hat die Politik gemauert? Wegen der Stammtischparolen und der Angst Wähler zu verlieren. Als die Italiener und Spanier um Unterstützung baten, hat man genau wegen diesem Stammtischpöbel die Augen und Ohren verschlossen nun zahlen wir die Rechnung. Ich zahl aber gern. Solange die Menschen vor Kriegen flüchten müssen, solange muss ich Obdach gewähren. Das ist im Übrigen genau der Grund, weshalb die Argumentation, die Flüchtlinge sollen gefälligst im ersten sicheren Land verbleiben nicht greift. Wie sollen die Länder wie Italien, Spanien, Türkei, Libanon, etc. mit diesen Flüchtlingsströmen fertig werden? Vermutlich nur, wenn alle sich beteiligen. Die meisten der von mir genannten Länder beherbergen schon mehr als eine Million Flüchtlinge, warum dann Deutschland nicht auch?
Dorfdepp
Habe ich etwas anderes gesagt, Dumpfbacke? Hauptsache meckern.
rayer
@dorfdepp
Und auch hier nur Halbwissen. Die Menschen in Syrien flohen vor 2 Jahren wegen Assad, heute fliehen sie vor dem IS. Wenn Du mal Zeit findest, dann schau Dir in der Presse oder Wiki die Ausbreitungsgebiete des IS an. Wenn Du die Karten verstehst, wirst Du schnell erkennen, dass der größte Teil Syriens gar nicht mehr von Assad kontrolliert wird, sondern vom IS.
Cordelier
Schaut euch mal die vids über Syrien auf LiveLeak an. Kann sein das ne Registrierung erforderlich ist aber dann ist nachvollziehbar warum die da flüchten.
rayer
@dorfdepp
Hätte gern mal von Dir und dem restlichen Stammtischpöbel gehört, was Ihr zu sagen gehabt hättet, wenn vor ein paar Jahren die Bundesregierung beschlossen hätte, wir nehmen die Flüchtlinge die über das Mittelmeer gekommen sind in Deutschland auf. Du warst doch damals dagegen und bist es heute noch. Somit kannst Du am allerwenigsten die Politik heute rügen. Mach Dir nicht immer Deine heile Welt.
elfigy
Ich lese hier seit zwei Tagen mit großer Verwunderung die Beiträge.
Ist es typisch deutsch, sich darum zu streiten, wie man die Flüchtlinge nennen soll?
Wäre es nicht sinnvoller, diese Energie darauf zu verwenden, zu überlegen wir wir es schaffen, den Menschen (ich hoffe, es zweifelt niemand an, daß es sich um Menschen handelt ) ein würdevolles Leben in unserem reichen Land zu ermöglichen ?
Stellt euch mal vor, ihr wärt vor einem entsetzlichen, grausamen Krieg in ein Nachbarland geflohen. Dort monate- oder jahrelang ausgeharrt, in der Hoffnung, der Krieg ist bald vorbei und man könne zurück. Verpflegt von der UNO. Irgendwann die Erkenntnis, kein Aas in der Welt hilft den Krieg zu beenden und dann wird auch noch das Essen knapp, weil es kein Aas in der Welt interessiert, ob man hungert. Keine Zukunft. Nichts. Dann verbreitet sich die Nachricht, in Europa wird uns geholfen, also auf nach Europa . Egal ob wir ertrinken, besser als verhungern, oder bis zum Ende aller Tage in einem staubigen Wüstenzelt auszuharren. Ankunft in Griechenland. Hinter Stacheldrahtzaun gesperrt, fast nichts zu essen, fast keine Toiletten, keine Möglichkeit sich zu waschen. Behandelt wie Verbrecher. Überlebt von Almosen einer selbst armen perspektivlosen griechischen Bevölkerung. Keine Zukunft in Griechenland. Man hat aber nur dieses einzige Leben. Dann verbreitet sich die Nachricht, in Deutschland wäre man willkommen. Es gäbe Arbeit, Wohnung und Schulen für die Kinder. Man macht sich auf den Weg. Unter vielen Entbehrungen, Gefahren und Demütigungen kommt man in Deutschland an und hofft auf ein Stück normales Leben.
Und dann wird man von jemand gefragt, ob es einem in den Flüchtlingslagern in den heimatlichen Nachbarländern oder in Griechenland nicht komfortabel genug war. Man wäre ein undankbarer Wirtschaftsflüchtling, dem es nicht genügt, nicht tot zu sein. Von einem, der selbst keinen Krieg erlebt hat, den es nicht gefroren hat, der nicht gehungert hat und dessen Kinder selbstverständlich in eine gute Schule gingen. Der jederzeit zum Arzt kann, wenn er einen Schnupfen hat. Von einem, der während man um sein Leben kämpfte, auf seinem Sofa saß und sich um seine Geldanlagen, seinen Rasen oder sein Wohlstandsbäuchlein sorgte.
Wenn ich so ein Frager wäre, ich müßte mich in Grund und Boden schämen.
rayer
Danke Elfigy. Ich befürchte aber, die Kleingeister werden selbst dieses Posting nicht verstehen und 1000 Gründe finden, warum Dein Beitrag so nicht stimmt.
elfigy
das ist mir klar, aber wurscht. rayer.
Man wird sich an Einzelheiten aufgeilen, die als Beispiel genannt waren.
Oder Einzelfälle als Gegenbeispiel bringen.
Cordelier
Elfi, geschickt gemacht, ob Pro oder Contra in Reaktion auf deinen Beitrag, beides ist erwünscht und jede Antwort passend.
ing793
@Dorfdepp - doch, die Perspektive habe ich klipp und klar genannt:
Die Flüchtlinge ließen sich allenfalls und nur ganz vielleicht mit massiver Gewalt aufhalten, sprich (wie es sinngemäß die Australier gemacht haben) wenn vorne erst mal die ersten tausend erschossen wurden, dann drängen von hinten nicht mehr so viele nach.
Das wiederum will ich nicht, es lässt sich mit meinem Gewissen (obschon noch nicht einmal christlich) nicht vereinbaren.
Ohne militärische Mittel aber werden die Flüchtlinge weiter kommen. Das ist so, das bleibt so, man kann es bedauern aber nicht ändern.
Das ist auch das, was Merkel gemacht hat. Sich in das Unvermeidliche fügen, es positiv zu sehen (weil negativ ändert nichts). "Wir schaffen das". Wer glaubt, die deutsche Regierung sei soweit handlungsfähig, dass sie die Fluchtbewegung stoppen könne, dem ist eh' nicht mehr zu helfen. Das liegt aber nicht an der Regierung.
Auch bei uns wird es irgendwann den ersten Anschlag geben wie in Paris. Auch das lässt sich nicht sicher verhindern. Das ist der Preis, den wir zahlen für einen Lebensstil, der auf der Welt seinesgleichen sucht (und damit meine ich nicht das finanzielle).
Meine Perspektive lautet: Wohnungen bauen, Deutschkurse einrichten - in fünf Jahren werden wir wirtschaftlich massiv(?) profitieren.
Und jetzt bist Du dran: von Dir habe ich nämlich auch nocht keinen Deut mehr gehört, als dass die jetzige Situation nicht haltbar sei und was in zehn oder fünfzig Jahren alles passiere, wenn wir jetzt nicht gegensteuern. Wie Du sie ändern, wie Du "gegensteuern" willst, hast Du bis jetzt mit keinem einzigen Wort erwähnt.
rayer
@ing
Konstruktive Beiträge zur Lösung der Probleme wirst Du vom Stammtisch nicht bekommen. Mehr als, "die sollen gefälligst in ihrem Land bleiben und den IS bekämpfen, das Land wieder aufbauen, jedoch auf keinen Fall weiter als bis zu dem ersten sicheren Land fliehen", gibt es da nicht.
Amos
Was ist an einem Stammtisch so schlimm? Sitzen da nur Geisteskranke? Oder gilt mittlerweile: Vox populi, vox Rindvieh?
ing793
an einem Stammtisch saßen über Jahrhunderte die Honoratioren der Stadt:
Der Bürgermeister, der Pfarrer, der Lehrer, der größte Bauer, der örtliche Kaufmann(?)
Mit anderen Worten: die, die es geschafft hatten und bei denen jegliche Veränderung im Zweifel eine Verschlechterung darstellt. Eben alte Männer mit Verlustängsten, die glauben, das Beste schon hinter sich zu haben und am aller-allerliebsten den Status-Quo aufrecht erhalten wollen.
Diese Rückwärtsgewandtheit macht Stammtische gefährlich. Hätten wir immer auf die Stammtische (oder das Pendant in der Vor-Tisch-Ära) gehört, würden wir heute noch in Höhlen wohnen.
ing793
@bh_roth: ich warte nach wie vor auf die Quelle, nach der Merkel die Flüchtlinge "eingeladen" hat.
Ohne den Holocaust-Leugner-Vergleich wäre ich nicht so penetrant, aber so will ich es wissen.
Amos
Goethe saß bereits regelmäßig in "Auerbachs Keller" in Leipzig. Der dürfte unverdächtig sein.
Gast
Ich warte genau so wie Ing auf einen entsprechenden Artikel bzw Redenausschnitt.
Wenn bh_roth nicht antworten will oder wahrscheinlich nicht kann, kann es ja auch Dorfdepp oder mishiko oder Amos. Die behaupten ja alle das selbe.
ing793
muss mir das jetzt zu denken geben, dass Du 200 Jahre zurückgehen musst, um irgendwen zu finden, auf den die allgemeine Aussage (vielleicht) nicht zutrifft?
Amos
Die Ignoranz, Selbstgefälligkeit und Arroganz einiger User kotzt mich mittlerweile an. Mal etwas auf Normallevel zurückfahren!
ing793
Die Ignoranz, Selbstgefälligkeit und Arroganz einiger User kotzt mich mittlerweile an.
Eine sachlichere Diskussion als diese habe ich zu dem Thema lange nicht gehabt.
Und ja, in diesem speziellen Zusammenhang ist auch ein Goethe nicht mehr als "irgendwer". Rund um den Stammtisch sind mir keine größeren Verdienste bekannt.
Amos
Wer?
Gast
der bär
Gast
vor 1949?
Gast
Gast
auch 1989 haben die Witschaftsflüchtlinge den Genscher nicht ausreden lassen und hat ihm die Möglichkeit genommen "nicht" zu sagen.
Wahrscheinlich, und hätten Brand und Schröder den Satz ungefähr so:
trat Außenminister Genscher auf den Balkon der deutschen Botschaft in Prag, um den DDR-Flüchtlingen mitzuteilen, dass ihre Ausreise nicht??? möglich ist.
beendet?
Gast
@Huddel: Die Wirtschaftsflüchtlinge von ´89 sind vermutlich die, die jetzt am lautesten schreien, dass wir keine Flüchtlinge aufnehmen sollen. Siehe Bachmann und seine Fans und Lügner hier im Forum.