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Noch Fragen?

Frage Nummer 41067 Fynnyfyn2

Wieso ist in einigen Regionen der Welt der Judenhass noch immer verbreitet? Eine Religion sagt doch nichts über den Menschen aus!

Antworten (23)
antwortomat
Intelligenzmangel.
StechusKaktus
Sehr heikle Frage, auf die man von den Betroffenen viele unterschiedliche Antworten erhält. Die gängigen Blickwinkel sind folgende: (nicht meine Meinung!)
1. Der biblische Grund: Die Juden sind Nachkommen von Abrahams Sohn Isaak. Die Araber sind Nachkommen von Abrahams Sohn Ismael. Bedenken wir, daß Ismael der Sohn einer Sklavin war (Genesis 16:1-16) und Isaak der versprochene Sohn war, der Abrahams Segen erben sollte (Genesis 21:1-3), dann ist es offenbar, daß man eine gewiße Feindseligkeit zwischen beiden Söhnen zu erwarten hatte.
2. 1948: Das Land Israel wurde den Arabern "weggenommen".
3. Der Hass wird von Waffenlieferanten bewusst geschürt, um Absatzmärkte zu behalten
4. Dumme überlieferte Sprüche über Juden setzen sich fort
5. Neid über den (wirtschaftlichen) Erfolg der Juden
6. War halt schon immer so und wir machen einfach weiter...
7. Keiner weiß es mehr so genau.
Applet
Weil die Menschen eine sehr dumme Spezies ist sobald es um Glaube oder Vorurteile/Verschwörungstheorien geht.
serefine
Selbstverständlich sagt die religion etwas über den Menschen aus.
hphersel
@ StechukKaktus: du hast noch ein paar "Gründe" (ganze bewusst in Anführungszeichen, weil ich mir diese "Gründe" nicht zu eigen machen will!) vergessen:
1) Die Juden haben unseren Herrgott (gemeint ist Jesus Christus!) ermordet.
2) Die Juden durften im Mittelalter keine "ehrbaren" Berufe ausüben. Ihnen blieben nur Geldgeschäfte, von deren Zinsen sie lebten. Zinsen waren den Christen jedoch verboten, und außerdem sind Leute im allgemeinen sauer auf Leute, denen sie etwas schulden, wie wir gerade in Griechenland erleben können.
3) Die Juden bezeichnen sich als das "ausverwählte Volk Gottes" . Das wird von anderen als arrogante Anmaßung empfunden, und diese trägt auch nicht unbedingt zur allgemeinen Beliebtheit bei.
starmax
Schöne Frage, sehr komplex. Die Antwort von @StechusKaktus bleibt unbefriedigend, die Christusmord- und Geldmacherthese trifft es eher, denke ich.
Grober Treppenwitz ist, dass man den Sack (das Kleptokratenpack) meint, und den Esel schlägt (Isrelis, Semiten, Hebräer, Zioinisten ). Also, das jüdische Volk und die jüdische Glaubensgemeinschaft sollte man trennen. Die Kritik am Finanzjudentum ist imho berechtigt, denn es zielt erkennbar über den Zinseszins auf die wirtschaftliche globale Beherrschung der Völker.Interessante Seit, ohne Gewähr
Sockenpuppe
Keine Ahnung, was das schon wieder für eine VT ist, aber ich rate davon ab starmax' Links zu folgen!
fiatpolski
Die Juden sind meist in der Minderheit und Minderheiten eignen sich recht gut als Sündenbock. Religionen wiederum werden gerne missbraucht um Menschen gegen andere Menschen aufzuhetzen. Die Anderen müssen nur einer anderen Religion angehören.
Applet
Die Seite von Starmax führt wahrscheinlich sowieso wieder nur auf eine Weltverschwörungsseite aber wenigstens hat er es diesmal mit dem Begriff "Finanzjudentum" sogar offensichtlich gemacht. Siehe dazu auch die Seite HaGalil.com wie man rechtsradikale Propaganda widerlegt.
Zauberfee
Biblisch betrachtet geht es zum Beispiel bei dem Konflikt zwischen Arabern und Juden um nichts anderes als einen Erbanspruch. Die Araber leiten sich von Ismael, dem ersten Sohn Abrahams ab, der allerdings unehelich war, da er mit der Magd Hager gezeugt wurde. Die Juden hingegen stammen von Isaak ab, dem eigentlichen Erstgeborenen Abrahams mit seiner Frau Sara. Sowohl Araber als auch Juden sehen sich als Nachkommen des Erstgeborenen an – und erheben somit Anspruch auf dasselbe Land. Der Konflikt in heutiger Zeit ist jedoch viel aktueller und hat vor allem mit der Gründung Israels nach dem Hollocaust und dem Ende des Zweiten Weltkrieges zu tun. Um den überlebenden, vertriebenen Juden eine neue Heimat zu geben, nahm man den Palästinensern einen Teil ihres Landes weg und bildete daraus den Staat Israel. Während die Juden hier eine neue Heimat fanden, wurden Millionen Araber heimatlos.
hphersel
ich habe gerade in der Wikipedia einen Artikel gefunden, der die Historie des Judenhasses seit dem Mittelalter aufzeichnet. Interessant, was Unwissenheit, Aberglaube und Machtgeilheit alles anrichten können!
dribblll
Selbstverständlich sollte die Religion nichts über den Menschen, der dahintersteckt, aussagen. Seit jeher gibt es den Fanatismus, der schon gar nicht vor der Religion Halt macht. Ein sehr gutes Beispiel für Hass unter den Religionen ist das Drama "Nathan der Weise" von Lessing. Man darf den "Juden-Hass" allerdings auch nicht einseitig sehen. In jeder Religion, auch in der Jüdischen, kommt der Hass auf andere Religionen vor.
Vincent Schubert
Man sollte meinen, dass im Laufe der Jahrhunderte die Einstellung gegenüber den unterschiedlichen Religionen "menschlicher" geworden sein könnte. Leider ist es noch immer so, dass es in allen Religionen fanatische Anhänger gibt, die keinen anderen Glauben zulassen und diesen vehement bekämpfen.
starmax
Es geht doch nicht - oder nur sehr vordergründig- um "Religion", sondern eindeutig um Kapital- und Machtmißbrauch, also Unterdrückung ganzer Völkerschaften. Natürlich ist der Quatsch vom "auserwählten Volk" nicht hilfreich, um Friedlichkeit und Toleranz zu erzeugen. Wie gehst du denn mit Menschen um, die behaupten "Ich bin was Besseres wie du" und dir dabei geschickt die Knete aus der Tasche ziehen?
Applet
Also bisher habe ich noch keinen Juden getroffen, der sich als was Besseres hält (obwohl ich das auch nicht ausschließen kann). Allerdings habe ich bereits viele andere Menschen getroffen, die sich wie von Starmax beschrieben gebärden. Und der einzige der mir eine größere Menge Geld aus der Tasche gezogen hat war mein Bankberater....aber der ist leider Christ. Der Umgang mit oben genannten Menschen ist im Einzelfall jeweils zu betrachten.
starmax
Bist du wirklich untauglich, die gewählte Metaphervzu erkennen? Ich rede von einer Finanzkleptokratie, die in Generationen, Kontinenten, Latifundien, Trusts und Massen denkt (das kannst du wörtlich nehmen). Das sind keine echten Juden, sondern eine Elite" angenommenen jüdischen Glaubens arachmäischer Abstammung.
Applet
Oh ich habe das durchaus verstanden. Und meine Antwort hat glücklicherweise die von mir erwartete Reaktion hervorgerufen. Zitat: "Elite angenommenen jüdischen Glaubens arachmäischer Abstammung." Uff...Nebenbei bemerkt nehme ich mal an du meinst Aramäer? Welche genau? Die Aram oder doch eher Geschur?
starmax
Nein, meine ich nicht. Und nun mach dich selber schlau - ich bin hier nicht der Kasper vom dienst.
Applet
Ich fürchte das werde ich nicht können, auch wenn ich es natürlich versuche. Denn die Personengruppe der "Arachmäer" gibt und gab es an sich nicht. (Es sei denn Verschwörungstheoretiker finden überraschend mal wieder eine neue Gruppe, die wieder einmal SO Geheim ist, dass niemand sie kennt! Außer eben Verschwörungstheoretiker und besagte Gruppe)
hphersel
Starmax, ich habe durchaus Respekt vor Deinen Versuchen, uns hier zum Nachdenken zu bewegen. Manches von dem, was Du uns hier mitteilst, ist nicht völlig von der Hnd zu weisen aber das hier: Ich rede von einer Finanzkleptokratie, die in Generationen, Kontinenten, Latifundien, Trusts und Massen denkt (das kannst du wörtlich nehmen). Das sind keine echten Juden, sondern eine Elite" angenommenen jüdischen Glaubens arachmäischer Abstammung. ist einfach nur widersprüchlich, voller Vorurteile und Rassismen. Da hört selbst meine Gutmütigkeit auf! Juden, die keine Juden sind, sondern nur den jüdischen Glauben haben? Was soll das?
Alex64
ja ja - die "Arachmäer".... ☺
So ist das halt, wenn der eine Verschwörungstheoretiker vom Anderen abschreibt.
Und bevor sich jemand beim Googeln einen abbricht - diese "Volksgruppe" scheint's im ganzen Netz genau einmal zu geben - in einem schlecht geschriebenen Kommentar eine sGesinnungsgenossen zu einem Interview mit Herrn Rockefeller.
Nicht alles, was auf der Seite des seriösen "Handelsblatt" auftaucht sollte man unreflektiert übernehmen ...
bh_roth
Juden = Israelis? Ich mag die Israelis nicht, weil es kein Volk gibt, die internationale- und Menschenrechte so mit Füßen tritt, wie es die Israelis machen. Und keiner wagt es, Kritik zu äußern. Alles, was dieses Volk, vertreten von den Verbrechern in der Regierung, macht, darf sein, Kritik ist nicht zulässig.
Sie (die uniformierten Handlanger) entern ein Schiff in internationalen Gewässern, töten Aktivisten und behaupten, es wäre in Notwehr passiert. Und- nichts wirklich gravierendes passiert auf der internationalen Bühne.
hphersel
Sorry, aber "die Juden" gibt es genauso wenig wie "die Isrealis" oder "die Deutschen". Und, ganz wichtig: Israelis sind NICHT automatisch Juden! Diese Gleichung wird gerne genutzt, und zwar sowohl von Judenhassern, die Religion und Staatsangehörigkeit gerne in einen Topf werfen (es gibt auch christliche oder muslimische Israelis!) - als auch von Israelfreunden, die jede Kritik an der israelischen Politik mit dem Totschlagargument "Ihr sagt das nur, weil ihr in Wirklichkeit Antisemiten und Nazis seid!" niederknüppeln.