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"Action Comic No. 1": Superman-Erstausgabe für eine Million Dollar verkauft

Einst wurde es für zehn Cent verkauft, jetzt hat es eine Million Dollar eingebracht: Ein Heft des "Action Comic No. 1", das erste Superman-Comic aus dem Jahr 1938, hat seinen Besitzer gewechselt. Es soll nur noch wenige Exemplare dieser Ausgabe geben.

Eine seltene Ausgabe des ersten Superman-Comics aus dem Jahr 1938 hat zum Rekordpreis von einer Million Dollar einen neuen Besitzer gefunden. Das "Action Comic No. 1" wurde damals für zehn Cent verkauft. Auf dem Cover zeigt es Superman, wie er ein Auto hochhebt. Es wird vermutet, dass es nur noch etwa 100 Exemplare dieser Ausgabe gibt, die als "Heiliger Gral" der Comics gilt.

Bei der Internet-Auktion von ComicConnect.com waren sowohl Käufer als auch Verkäufer private Liebhaber, die anonym bleiben wollten. Der bisherige Höchstpreis für eine Superman-Erstausgabe lag bei 317.000 Dollar. Das jetzt verkaufte Exemplar erzielte auch deshalb einen weit höheren Preis, weil es besonders gut erhalten ist. "Das ist wie ein Diamant oder ein anderer kostbarer Stein", sagte der Comic-Händler John Dolmayan, der im vergangenen Jahr im Kundenauftrag das Exemplar für 317.000 Dollar ersteigert hatte.

APN / APN
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Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?