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Bilder aus Hongkong: "Laundy Art" – wenn der knappe Wohnraum die Wäsche auf die Straße zwingt

In Hongkong ist Wohnraum teuer und kostbar. In einigen kleinen Appartements fehlt der Platz für das Aufhängen der Wäsche. Das treibt mitunter kuriose Blüten, wie diese Bilder zeigen.

eine Decke auf einer Sitzbank

Wenn in der kleinen Wohnung kein Platz ist, helfen sich einige Bürger Hongkongs damit, dass sie ihre Wäsche auf öffentlichen Plätzen zum Trocknen aufhängen. Hier etwa eine Decke auf einer Sitzbank.

Die Wäsche aufzuhängen, gehört zu den banalsten Dingen des täglichen Lebens. Allerdings nicht überall auf der Welt. In Hongkong zum Beispiel kann das Wäsche aufhängen ein Ereignis für sich sein, und vor allem eines, dass eben nicht in den eigenen vier Wänden stattfindet. Weil dort der Wohnraum sehr teuer und damit kostbar und knapp ist, fehlt bei vielen daheim schlicht der Platz. Also wird die Kleidung kurzerhand an öffentlichen Orten zum Trocknen aufgehängt. 

Das ist auch Fotograf Jimmi Ho aufgefallen. Seit November 2017 spaziert er daher durch die asiatische Metropole und fotografiert Wäsche beim Trocknen an öffentlichen Plätzen. "Laundry Art", zu deutsch in etwa "Wäschekunst", hat er die so entstandene Bildersammlung genannt. Manch einer spannt dort seine Wäscheleine zwischen Laternenpfahl und Parkbank, andere nutzen die Aufhängemöglichkeiten, die die Stadt ohnehin hergibt. "Ich bewundere aufrichtig die Fähigkeiten und die Anpassungsgabe der Menschen in Hongkong", sagt Fotograf Ho. Er weist allerdings darauf hin, dass das öffentliche Aufhängen von Wäsche dort in einem "gesetzlichen Graubereich" liege. Für besondere Motive sorgt es so oder so.

Klicken Sie sich durch unsere Bilderstrecke.

Mehr über den Fotografen Jimmi Ho oder besser Ho Wing Ka-Jimmi können Sie hier nachlesen


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