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'Ndranghetas Millardenumsatz: Mafia-Clan verdient mehr als McDonald's und Deutsche Bank

53 Milliarden Euro. So viel soll die italienische Mafia-Organisation 'Ndrangheta 2013 umgesetzt haben. Dank Drogenschmuggel und Müllentsorgung können da selbst internationale Konzerne nicht mithalten.

"Keine Fehde": Mit Graffitis wird im süditaliensichen Kalabrien gegen die Mafia demonstriert. Der milliardenschwere 'Ndrangheta-Clan stammt aus dieser Region.

"Keine Fehde": Mit Graffitis wird im süditaliensichen Kalabrien gegen die Mafia demonstriert. Der milliardenschwere 'Ndrangheta-Clan stammt aus dieser Region.

Die süditalienische Mafia-Organisation 'Ndrangheta hat einer Studie zufolge im vergangenen Jahr 53 Milliarden Euro umgesetzt - und damit mehr als die Deutsche Bank und McDonald's zusammen.

Die Hauptgeschäftsfelder der kriminellen Organisation seien Drogenschmuggel, der 24,2 Milliarden Euro gebracht habe, und die illegale Müllentsorgung, bei der 19,6 Milliarden Euro umgesetzt worden seien, so die am Mittwoch veröffentlichte Studie des Forschungsinstituts Demoskopika. Damit entsprach der Umsatz von 'Ndrangheta 3,5 Prozent des italienischen Bruttosozialprodukts.

Waffen- und Menschenhandel warfen am wenigsten ab

'Ndrangheta sei mit 400 Führungsfiguren in 30 Ländern aktiv, insgesamt seien aber weltweit rund 60.000 Menschen in die Aktivitäten verwickelt. Die Organisation, die sich aus einem Netzwerk von Familienclans zusammensetzt, stammt aus der süditalienischen Region Kalabrien und gilt als noch verschlossener und schwieriger zu durchdringen als die sizilianische Mafia.

Laut der Studie, die auf Dokumenten von Polizei, Justiz, Regierung und Parlament basiert, brachten der Organisation außerdem Erpressung und Wucherei im vergangenen Jahr 2,9 Milliarden Euro. Weitere 2,4 Milliarden Euro nahm sie durch Veruntreuung ein, während Glücksspiel 1,3 Milliarden Euro erbrachte. Waffenverkäufe, Prostitution, Markenfälschung und Menschenhandel kamen dagegen zusammen nur für insgesamt eine Milliarde Euro auf.

awö/AFP / AFP
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Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?