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Alkoholverbot in Bahn und Bus: Hamburg legt seinen Nahverkehr trocken

Gelage in der U-Bahn, ein Wegbier im Bus? Das ist in Hamburg bald passé. Die Verkehrsunternehmer sagen dem Alkohol den Kampf an und provozieren den Zorn feierfreudiger Nachtschwärmer.

Von Mareike Rehberg

Ach, was waren sie gemütlich, diese Samstagnächte, in denen das Hamburger Partyvolk kollektiv angeschickert in der U3 hin und her gondelte. Als Steffi und Susa aus der Veddel-Vorstadt morgens um vier Uhr mit abgebrochenem Absatz und verschmierter Wimperntusche, Vogelnest auf dem Kopf und Limo-Wodka-Gemisch in der Hand in die Bahn fielen und sich von St. Pauli bis Hauptbahnhof grölend und jammernd über ihre Verflossenen austauschten. Oder als die Junggesellenabschiedsgesellschaft aus Lüneburg im Takt auf und ab hüpfend "Bier her, Bier her" intonierte und dabei versuchte, nicht das Astra auszukippen.

Aber vorbei, all das wird bald nur noch trübe Erinnerung sein. Denn als erste deutsche Großstadt hat Hamburg ein Alkoholverbot mit Strafandrohung in allen Bussen und Bahnen des öffentlichen Nahverkehrs beschlossen. Ab September muss sich der ehrliche Arbeiter, der auf dem Nachhauseweg einfach nur sein Feierabendbier zischen will, auf freundliche, aber bestimmte Abmahnungen des Sicherheitspersonals gefasst machen. Plakate und Piktogramme erinnern an das Tabu, ab Oktober gibt’s dann kein Pardon mehr. Wer mit Flasche am Hals erwischt wird, muss 40 Euro blechen. Taschen- und Körperkontrollen soll es zwar nicht geben, versichert der Hamburger Verkehrsverbund (HVV), angebrochene alkoholische Getränke sollen die Fahrgäste aber nicht - oder zumindest nicht sichtbar - mit sich herumtragen.

Der Damenkegelclub hat nichts zu befürchten

Was das bringen soll? Christoph Kreienbaum von der Hamburger Hochbahn AG drückt es diplomatisch aus: "Ziel ist die Steigerung des subjektiven Sicherheitsgefühls der Fahrgäste." Außerdem hofft die Hochbahn, dass übler Geruch und Partymüll in den Bahnen weniger werden. Und ob das funktioniert? Ja, glaubt Kreienbaum. "Ich bin FC-St.-Pauli-Fan. Da trinke ich auch mein Bier vor dem Spiel und entsorge die Flasche, bevor ich ins Stadion gehe." Kreienbaum ist sicher, dass sich die Menschen, ähnlich wie beim Rauchverbot, an die neue Regel gewöhnen und einsichtig zeigen werden.

Außerdem, so Kreienbaum zu stern.de, sei das Sicherheitspersonal dazu angehalten, je nach Situation zu entscheiden und die Leute anzusprechen. Wenn sich die Damen des Kegelclubs aus der Provinz in der S-Bahn ein Gläschen Piccolo genehmigten, würden sie ermahnt, aber nicht gleich zur Kasse gebeten - sofern die Frauen den Sekt gleich entsorgen. Auch Geschmacks- oder Geruchsproben verdächtiger Flüssigkeiten hätten die Fahrgäste nicht zu befürchten. Eines ist jedoch auch den Verkehrsunternehmen klar: Wirkliche Gefahr geht nicht von Leuten aus, die in 15 Minuten Bahnfahrt ein Bier trinken. Gewalttätig werden meistens die, die schon betrunken und aggressiv einsteigen.

Protest gegen "Bevormundung der Bürger"

Die Gegner des Alkoholverbots lässt die differenzierte Betrachtung des Problems ohnehin kalt. Zahlreiche Anti-HVV-Gruppen haben sich bereits auf Facebook gebildet, die größte von ihnen ruft zum "HVV-Abschiedstrinken" am 30. September auf - einen Tag später wird für den verbotenen Alkoholkonsum in Bus und Bahn die Geldstrafe fällig. Knapp 5200 Feierwillige haben sich bisher zum fröhlichen öffentlichen Trinken angemeldet, einer früher angekündigten, aber bereits gelöschten Veranstaltung sagten sogar 19.000 Menschen zu. Auf Sicherheitskräfte und Polizei dürfte also einiges an Arbeit zukommen. Die entsprechenden Stellen reagieren aber noch besonnen auf den Massenaufruf - man werde Facebook "beobachten", heißt es unisono bei HVV und Polizei.

Doch während Hamburgs Nachtschwärmer noch gegen die "Bevormundung der Bürger" protestieren, könnte die Strategie auch anderswo Schule machen. Hat das Alkoholverbot in Deutschlands zweitgrößter Stadt Erfolg, so würde beispielsweise auch die Berliner Verkehrsgesellschaft (BVG) eine ähnliche Regelung in Betracht ziehen. Der übergeordnete Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) lehnt ein striktes Verbot dagegen ab. Der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) könnte sich ein Verbot vorstellen, auch die Deutsche Bahn beobachtet das Hamburger Projekt mit Interesse. Bisher schließt sie aber ein generelles Alkoholverbot in ihren Zügen aus. Seit Anfang Juli läuft zudem im Hauptbahnhof von Hannover ein Pilotprojekt: Dort haben sich die Geschäfte freiwillig verpflichtet, drei Monate lang freitags und samstags von 22 bis 6 Uhr keinen Alkohol zu verkaufen.

Im Ausland ist das Verbot alkoholischer Muntermacher längst nicht so umstritten wie hierzulande. In Londons "Tube" dürfen Hochprozentiges, Bier und Wein ebensowenig konsumiert werden wie in Moskau, Athen, Budapest oder Washington. Apropos Amerika: Da gilt seit Jahrzehnten in vielen Bundesstaaten ein absolutes Alkoholverbot auf Straßen und in öffentlichen Anlagen. Was zu den in den USA mittlerweile alltäglichen Szenen führt, in denen Jugendliche und Erwachsen ihren Drink verkleidet in braunen Tüten aus dem Liquor Store zu sich nehmen.

Bionade-Trinker statt Gerstensaftliebhaber

In Deutschland hatte die Idee der Abstinenz ein Bahn-Konkurrent angestoßen: In Zügen der niedersächsischen privaten Eisenbahngesellschaft Metronom dürfen die Reisenden bereits seit November 2009 nicht mehr bechern. Seitdem freut sich der Bahnbetreiber über sauberere Waggons und weniger Ärger mit angetrunkenen Fahrgästen. Allerdings, gibt eine Sprecherin zu bedenken, könne man Metronom und HVV nur schwer miteinander vergleichen, schließlich seien Bahnreisende länger unterwegs. Läuft es aber gut für den HVV, so sitzen in ein paar Monaten in der Nacht von Samstag auf Sonntag nur noch Reclamheftchen-lesende Bionade-Trinker in der U3. Frische Luft ist für Besoffene mit Buddel in der Hand ohnehin viel gesünder.

mit Agenturen
Würde diese Theorie Funktionieren ( Die Entstehung eines Universums aus einem schwarzen Loch )?
(Der Anfang der Theorie von mir ist unter dem Text der der nachvollzieungs hilfe mit einem 🙃 gekennzeichnet). Ich bin ein recht analysierendender und über mehrere Richtungen hinterfragender Menschen. Eine Theorie die mir in den sin Kamm aber die ich aus eigenemen Ermessensen erst zu grob und simple Fand aber Recht gut mit gängigenen Theorienen Einhergeht wie die (finde ich zu Erprobt stopende) Urknall Theorie, deren Ausbau wo sie durch ein höher dimensiodimensionales Schwarzes Loch aus ging und auch etwas von der multiversums Theorie. 🙃 Meine (mir imer noch zu vorkommende) Theorie geht davon das Der Urknall eine Explosion im und nicht des raumes ist, das ein extrem massereiches Schwarzes Loch das aufgrund des von mangelndem Nachschub Explodierte und durch diese kinetische Energie wie in der Urknall Theorie den Inhalt freisete. aber die Expansion des universums nicht die Ausbreitung des Raumes ist sondern viel ehr eine Zerstreuung Des Inhaltes in einem Raum stattfindet, vergleichbarear mit anderen Explosionen die Inhalt freizusetzenen. PS. ist zwar recht grob für meine persönlichpersönlichen Verhältnisse- (mache meist komplexere, effizientere und schlusvolgerungs fähigere Theorien und ist mir selber etwas schwammig ist eine meinens erachtens funktionell ergänzung zum Thema Uhrknall ) -und und verändertrt im grunde nur etwas den Blickwinkel gängiger Theorien aber in einen effektivenen und nachvollziehbaren weg. Diese Theorie ist Vorwiegend mit sipelerer hrangehensweise aufgebaut als meine anderen und dementsprechend mir etwas Unwohl sie zu veröffentlichen aber im Grunde eine meiner Meinung legitime logische Ergänzung. Was meint ihr?
Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?