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Attentat in Bagdad: Frau reißt Pilger in den Tod

Eine Selbstmordattentäterin hat in Bagdad 40 schiitische Pilger in den Tod gerissen.

Eine Selbstmordattentäterin hat am Montag in Bagdad mehr als 40 Menschen mit in den Tod gerissen. Die Frau sprengte sich im Stadtteil Schaab inmitten einer Gruppe schiitischer Pilger in die Luft. Mindestens 106 Menschen seien bei dem Anschlag verletzt worden, sagte ein Polizeisprecher.

Er gab die Zahl der Todesopfer mit 41 an. Tausende irakische Schiiten brechen in dieser Woche zur Pilgerfahrt in die Stadt Kerbela auf. Anlass ist das Ende der 40-tägigen Trauerzeit nach dem Aschura-Fest zum Todestag des Imam Hussein.

Mit dem Tod dieses Enkels des Propheten Mohammed wurde im siebten Jahrhundert die Spaltung der schiitischen und sunnitischen Glaubensrichtung im Islam besiegelt. Auf dem Weg nach Kerbela passieren zahlreiche Schiiten das Bagdader Viertel Schaab, in dem der Anschlag am Dienstag verübt wurde.

APN / APN
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