VG-Wort Pixel

Auffahrunfall auf der A9 Bis zu 18 Tote bei Busunglück in Bayern

Busunglück auf der A9 in Bayern: Der ausbrannte Bus liegt am Straßenrand, davor stehen Einsatzkräfte der Feuerwehr
Von dem Reisebus ist nur noch das Stahlgerüst zu sehen, zahlreiche Rettungskräfte sind auf der A9 in Bayern im Einsatz
© Nicolas Armer/DPA
Der Bus fuhr im Stauende auf einen Sattelzug und ging sofort in Flammen aus. 30 Insassen konnten sich verletzt aus dem Bus befreien, 18 weitere werden vermisst. Die Polizei hat kaum noch Hoffnung. 

Die Vermissten lebend zu finden, wird von Minuten zu Minute unwahrscheinlicher, sagte Polizeisprecher Jürgen Stadter im Fernsehsender N24. Der Bus brannte vollständig aus, die einzige Chance bestünde darin, die Vermissten außerhalb des Fahrzeugs zu finden. Ihre Zahl wurde mittlerweile von der Polizei auf 18 hochgesetzt. 30 Fahrgäste seien verletzt worden, mehrere von ihnen schwer.

Nach Angaben der Beamten war der Reisebus mit insgesamt 48 Menschen besetzt - 46 Fahrgäste und zwei Fahrer. Das Fahrzeug war im Bereich Münchberg im Landkreis Hof auf der A9 im Stauende auf einen Sattelzug aufgefahren und in Flammen aufgegangen. Brandexperten der Polizei wollten das Unfallfahrzeug untersuchen.

A9 in Bayern nach Busunglück teilweise gesperrt

Den Angaben zufolge handelte es sich bei allen Insassen um Erwachsene. Es seien "ältere Menschen", sagte eine Polizeisprecherin. Die Unfallstelle wurde weiträumig abgesperrt. Am Unfallort waren zahlreiche Rettungskräfte von Feuerwehren, Polizei und Technischem Hilfswerk im Einsatz. Auch mehrere Rettungshubschrauber waren vor Ort.

Die A9 wurde im Bereich der Unfallstelle in beiden Fahrtrichtungen gesperrt, es entwickelten sich lange Staus. Wie die Polizei mitteilte, dürften die Sperrungen noch einige Zeit andauern.

sve AFP

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker