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Bergwerksdrama: Elf Bergleute lebend geborgen

Rettungskräfte konnten in Südrussland 11 der 13 verschütteten Bergleute lebend aus einem Stollen bergen. Einer der Kumpel war beim Eintreffen der Bergungsmannschaften tot.

Nach sechs Tagen haben Rettungskräfte elf von 13 in einem südrussischen Bergwerk verschütteten Bergleuten lebend gefunden. Einer der Kumpel war beim Eintreffen der Bergungsmannschaften tot. Die Männer seien "stark erschöpft und unterkühlt", berichtete das russische Fernsehen aus der Stadt Nowoschachtinsk. Ein Mann habe die Qualen unter Tage nicht überlebt. Das Schicksal des 13. vermissten Bergmanns blieb zunächst ungewiss.

Mit einem Transport der Männer an die Erdoberfläche sei gegen 9.00 Uhr MEZ zu rechnen, hieß es an der Unfallstelle. Nach der erlösenden Nachricht versammelten sich Angehörige vor der Schachtanlage. Am vergangenen Donnerstag hatte ein gigantischer unterirdischer See nach einem Mauerbruch die Kohlegrube überschwemmt. Von anfangs 46 vermissten Männern waren 33 am Samstag lebend geborgen worden.

Bei einem anderen schweren Grubenunglück starben heute im Fernen Osten Russlands nach zunächst widersprüchlichen Angaben insgesamt fünf Bergleute. Alle übrigen der 71 zunächst vermissten Arbeiter seien gerettet worden, teilte die Direktion der Schachtanlage "Zentralnaja" bei Wladiwostok, 6.500 Kilometer östlich von Moskau, mit.

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