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Birmingham: Britischer Chirurg soll Leber "signiert" haben

Ein Chirurg aus Birmingham versah bei einer Lebertransplantation das Spenderorgan offenbar mit seinen Initialen. Der Fall ist Teil eines Reports über OP-Pannen in britischen Krankenhäusern.

Wie ein Künstler versah er sein Werk mit seinen Initialen: Mindestens eine eingepflanzte Spenderleber soll ein Chirurg im Queen-Elizabeth-Hospital in Birmingham während der Transplantation signiert haben. Der britische National Health Service (NHS) Trust in Birmingham bestätigte, dass es eine Untersuchung gebe, äußerte sich zu den konkreten Vorwürfen selbst aber zunächst nicht. Der Chirurg sei beurlaubt worden.

Einem Bericht des "Daily Telegraph" zufolge soll der Mediziner seine Initialen mit Hilfe des Edelgases Argon auf mindestens eine Leber gebrannt haben. Der Fall sei während einer Routineuntersuchung eines Patienten mit einer von dem Arzt transplantierten Spenderleber ans Licht gekommen. Es werde befürchtet, dass dies kein Einzelfall war, berichtete die Zeitung.

Falsche Organe, vergessene Instrumente

"Nach Vorwürfen des Fehlverhaltens hat die Krankenhausgesellschaft des Universitätskrankenhauses Birmingham einen Operateur suspendiert, während eine interne Untersuchung abgeschlossen wurde", hieß es in einer Stellungnahme des Krankenhausbetreibers.

Die Vorwürfe sind Teil eines größeren Berichtes über Fehler im öffentlichen Gesundheitswesen in Großbritannien. Bei der Untersuchung wurden 148 Fälle offenbar, die nicht passieren dürfen - von der Behandlung von Patienten am falschen Körperteil, über das Einsetzen falscher Organe bis zu vergessenen OP-Instrumenten im Körper.

sas/DPA / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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